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Was soll gemacht werden?
    Bauunternehmen

    190 Bauunternehmen bei MyHammer

    Bauunternehmen

    Ein Bauunternehmen unterstützt Bauherren beim Hausbau und übernimmt in diesem Prozess eine ganze Reihe von Aufgaben. Mögliche Bauleistungen eines Bauunternehmens sind die Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken. Auch die Planung und andere umfassende baubezogene Leistungen können in den Bereich des Bauunternehmens fallen.

    Je nach Umfang der Bauleistungen kann es sich um ein Fachunternehmen, ein Generalunternehmen oder ein Totalunternehmen handeln. Das Generalunternehmen übernimmt die gesamte Bauleistung aus einer Hand und ist für die komplette Bauphase verantwortlich. Der Fachunternehmer ist auf ein Gewerk spezialisiert und das Totalunternehmen übernimmt neben dem Bau des Hauses auch die Planung und andere Leistungen, die mit dem Hausbau zusammenhängen. In diesem Falle ist der Architekt nicht notwendig.

    In der Regel stellt der Bauunternehmer mit seinem eigenen Unternehmen den Rohbau fertig und beschäftigt für die übrigen Arbeiten verschiedene Handwerksfirmen als Subunternehmer. Diese stellen Teilbereiche wie die Installation der Elektrik, das Eindecken des Daches und den Einbau der Heizungs- und Sanitäranlagen fertig.

    Bauunternehmen beauftragen – Was ist zu beachten?

    Die Beauftragung eines Bauunternehmens als Generalunternehmer (GU) ist eine sinnvolle Sache, denn ein Generalunternehmer verpflichtet sich im Rahmen des Bauvertrages zu Übernahme der vereinbarten Bauleistungen.

    Der Vorteil von einem Generalunternehmen besteht darin, dass es nur einen Vertrag für den Bauherrn gibt und der GU die Verantwortung trägt. Damit gibt es zwei Ansprechpartner für den Bauherrn: Den Architekten und den Bauunternehmer. Das gibt Kostenkontrolle und Kostensicherheit durch einen vereinbarten Festpreis und eine mängelfreie Ausführung des Baus ist gewährleistet. In der Regel übernimmt das Generalunternehmen die Gewährleistung für die Arbeiten der Subunternehmer.

    Durchschnittliche Kosten für die Beauftragung eines Bauunternehmens

    Mit einem Bauunternehmen bleiben dem Auftraggeber Koordinierungsaufgaben, Terminrisiken und anderes erspart. Oft ist der Bauunternehmer mit den Subunternehmen in regem Kontakt und er bekommt eventuell Bauleistungen günstiger, von dieser Preisreduktion profitiert in der Regel auch der Bauherr.

    Für seine Leistungen schlägt das Generalunternehmen in der Regel 10 bis 15 Prozent auf die Arbeitskosten der von ihm koordinierten und beauftragten Subunternehmer auf. Oft kommen noch Fahrtkosten hinzu.

    Auftraggeber sollten bei Vertragsabschluss auf die Bau- und Leistungsbeschreibung achten. Denn je knapper diese ausfällt, desto mehr Kosten können zusätzlich zum vereinbarten Festpreis entstehen.

    Wie erkenne ich ein gutes Bauunternehmen?

    Die Beauftragung eines regionalen Bauunternehmens ist sinnvoll. Denn oft locken überregional arbeitende Generalunternehmer mit Schnäppchenpreisen und wählen Subunternehmer aus, die günstige Teilleistungen erbringen, damit sie kein Minusgeschäft machen. Oft leidet darunter die Qualität und Baumängel entstehen, was zu einer Kostenfalle werden kann. Der Vorteil an regional ansässigen Bauunternehmen ist, dass sie mit einem festen Stamm an Subunternehmern zusammenarbeiten, die langjährig Erfahrung mit der Zusammenarbeit haben und sich bewährt haben.

    Zur Führung eines Bauunternehmens ist ein handwerklicher Betriebsleiter berechtigt, der die jeweilige Ausübungsberechtigung besitzt. Das kann ein Maurermeister, ein Betonbauer mit Meistertitel oder auch ein Ingenieur mit einschlägiger Fachrichtung sein, je nachdem, welche Aufgaben das Bauunternehmen auf der Baustelle übernimmt.

    Eine seriöse und freundliche Kommunikation vor und während des Auftrags sollten selbstverständlich sein, ebenso wie ein Vorabgespräch vor Auftragsvergabe. Ein weiteres Qualitätsmerkmal können Mitgliedschaften in Verbänden und Innungen sein. Auch sollte das Bauunternehmen Referenzen vorweisen können.

    2008 gab es in Deutschland etwa 14.200 Unternehmen aus dem Baugewerbe, die mindestens 20 Personen beschäftigten, die Zahl ist weiter gestiegen. Aufgrund der Vielzahl an Bauunternehmen ist es sinnvoll, nicht nur auf die Regionalität zu achten, sondern sich auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten sowie auf Bewertungen zum jeweiligen Bauunternehmen die auf Handwerksportalen wie MyHammer abgegeben werden, zu verlassen.

    Abgrenzung Bauträger und Bauunternehmen

    Die Abgrenzung zwischen Bauträger und Bauunternehmen wird oft nicht klar. Ein Bauträger kümmert sich um die Beschaffung des Grundstückes, die Planung und den kompletten Bau des Hauses auf seine Kosten und sein Risiko. Dabei handelt es sich meist um stark typisierte Häuser wie beispielsweise in Neubausiedlungen und Reihenhäusern. Meist können Musterhäuser vorab besichtigt werden. Meist sind die Kosten dadurch auch niedriger, aber individuelle Wünsche kosten mehr Geld.

    Ein Bauunternehmer bietet nur die Ausführung eines bereits geplanten Hauses an.

    Kleiner Abriis zum Baurecht beim Hausbau

    Endlich steht das Haus bereit zum Einzug. Was tun, wenn Baumängel erst im Nachhinein entdeckt werden, obwohl das Haus schon abgenommen wurde? Ein kleiner Überblick über die häufigsten Irrtümer im Baurecht kann helfen:

    Baumängel verjähren erst nach fünf Jahren. Auch wenn das Haus bereits vom Bauunternehmen ohne entdeckte Mängel übergeben wurde, verjähren die Ansprüche auf Mängelbeseitigung laut BGB erst nach fünf Jahren. Wird ein Mangel nachträglich entdeckt darf die Baufirma das zur Nachbesserung ausgewählte Sanierungsverfahren bestimmen, denn die Art der Mängelbeseitigung liegt im Ermessen des Bauunternehmens.

    Baufehler ohne sichtbare Folgen und in ungenutzten Räumen. Wenn der Neubau bereits übergeben wurde, versuchen einige Bauunternehmen den Nachbesserungen zu entgehen. Auch wenn Schimmel in einem nicht ausgebauten Dach auftritt, muss der Bauunternehmer dagegen vorgehen, auch dann, wenn keine Gesundheitsgefahr von ihm ausgeht.

    Geforderte Nachbesserungen müssen verhältnismäßig sein. Bei optischen Mängeln ist es gut, einen unabhängigen Sachverständigen zu Rate zu ziehen. Denn wenn Fliesen unsauber gesetzt sind, kann der Auftraggeber dies als sehr störend empfinden, während einer außenstehenden Person dieser Mangel kaum auffällt. Das Bauunternehmen ist zwar zur Nachbesserung verpflichtet, der Arbeitsaufwand muss aber verhältnismäßig sein. Der unabhängige Sachverständige entscheidet ob und wie viel ausgebessert werden muss.

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