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Was soll gemacht werden?
    Erdbauunternehmen

    160 Erdbauunternehmen bei MyHammer

    Erdbauunternehmen

    Der Erdbau ist ein Teilgewerbe des Tiefbaus. Oft ist deshalb das Erdbauunternehmen auch gleichzeitig ein Tiefbauunternehmen. Der Erdbau umfasst dabei alle Maßnahmen, bei denen Boden verändert wird, sei es die Lage, Form oder Lagerung. Es macht keinen Unterschied, um welchen Boden es sich dabei handelt.

    Im Erdbau wird zwischen den Grundprozessen wie dem Lösen des Bodens, dem Laden der Erde, dem Fördern von Boden sowie dem Einbauen und Verdichten unterschieden. Die Erdbauarbeiten sind oft Bestandteil von Rohbaumaßnahmen, wenn es um das Ausheben der Baugrube und das Planieren und vorbereiten des Bodens geht. Erdbauunternehmen liefern außerdem auch Sand, Kies oder Mutterboden an oder entsorgen ihn und helfen bei der Gartengestaltung.

    Erdbauunternehmen beauftragen – Was ist zu beachten?

    Erdbauunternehmen werden am häufigsten für Erdbauarbeiten im Zuge eines Rohbaus benötigt. Um mit den Erdbauarbeiten beginnen zu können, muss zunächst die Lage des Gebäudes auf dem Baugrundstück eingemessen werden, auch abstecken genannt. Hierbei werden die Ecken des zu errichtenden Bauwerkes durch Schnurgerüste markiert. Diese Aufgabe übernimmt ein Rohbauunternehmen oder ein Vermessungsbüro. Danach kann das Erdbauunternehmen die Baugrube ausheben.

    Durchschnittliche Kosten für Erdbauarbeiten

    Für den Erdaushub und dem Lagern der Erde an der Seite ist mit Kosten von zwei bis vier Euro pro Kubikmeter zu rechnen. Muss die Erde aufgeladen und entsorgt werden, entstehen Kosten von etwa 12 bis 16 Euro pro Kubikmeter.

    Natürlich hängen die Kosten für Erdarbeiten immer auch von der Region und der Lage der Baustelle ab. Auch die Bodenklasse spielt eine Rolle, weil die Deponiegebühren aufgrund der Bodenklasse festgelegt werden. In der bundesweiten Bodenbörse sind die Preise für die Entsorgung des Bodenaushubs festgelegt.

    Rechtliches zu Erdbauarbeiten auf dem eigenen Grundstück

    Wer eine Baugrube ausheben lassen möchte, benötigt ein Bodengutachten, das unter anderem die Neigung der Böschung und die Beschaffenheit des Baugrundes angibt. Die Baubehörde legt aufgrund dieses Gutachtens die verbindliche Tiefe der Baugrube fest. Solche ein Baugrundgutachten verursacht Kosten von etwa 500 bis 1.00 Euro.

    Außerdem ist nach den Richtlinien der Abfallgesetzgebung vor dem Aushub ein Konzept vorzulegen, das die Wiederverwertung und Entsorgung der vorhandenen Erde regelt. Aus dem Bodengutachten geht hervor, ob der Boden mit Schadstoffen belastet ist und wie dieser entsorgt werden muss.

    Wie erkenne ich ein gutes Tiefbauunternehmen?

    Fachunternehmen im Bereich Erdbau übernehmen die Planung der Erdbauarbeiten und sprechen sich mit dem Auftraggeber ab beziehungsweise beraten ihn zu Dauer und Kosten des Erdaushubs. Sie erledigen außerdem die Kommunikation mit den Behörden in Bezug auf Bodengutachten und Erstellung des Konzeptes für die Erdentsorgung, falls die Erde nicht auf dem Grundstück verbleibt.

    Beim Erdbau handelt es sich um ein zulassungsfreies Handwerk, das heißt, es gibt keine Meisterpflicht. Dennoch ist ein Befähigungsnachweis zur Ausübung des Teilgewerbes vorzulegen. Statisch belangreiche Tätigkeiten benötigen eine vorherige Planung sowie die Bauaufsicht eines Befugten, wie beispielsweise den Baumeister.

    Der Erdbauunternehmer sollte über eine mehrjährige Erfahrung im bautechnischen Bereich verfügen und bestenfalls eine Lehrabschlussprüfung als Maurer, Schalungsbauer oder Tiefbauer vorweisen können. Weiterhin sind Zertifikate und Weiterbildungen sowie Mitgliedschaften in Verbänden oder Innungen ein Qualitätsmerkmal für ein kompetentes Erdbauunternehmen.

    Das Vereinbaren eines Besichtigungstermins des Baugeländes, bevor das Angebot erstellt wird, zeugt ebenso wie eine seriöse Kommunikation vor und während der Durchführung des Auftrags, von einer fachmännischen Arbeitsweise.

    Auftraggeber sollten sich bei der Wahl des Erdbauunternehmens neben den formalen Kriterien sowohl auf Empfehlungen von Freunden als auch auf gute Bewertungen auf Handwerkerplattformen wie MyHammer verlassen, wenn sie entscheiden, an welches Unternehmen sie den Auftrag vergeben möchten. So ist sichergestellt, dass es sich um ein kompetentes Erdbauunternehmen mit vorzeigbaren Referenzen handelt, das mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Erdbeweger sind keine Erdbauunternehmer

    Zu unterscheiden ist das Gewerk des Erdbewegers und des Erdbauers. Ohne Zulassung können Erdbewegungsarbeiten, Erdtransporte, Ausschachten, Rollierungsarbeiten und das Ausheben von Gräben als freies Gewerbe ausgeführt werden. Ebenso Baggerarbeiten, Abbrucharbeiten oder einfache Planierungen. Für alle anderen Erdarbeiten ist ein Befähigungsnachweis für Erdarbeiten erforderlich.

    Erdbauunternehme – Wissenswertes für Auftraggeber

    Beachtenswert ist, dass die Erd- und Baggerarbeiten oftmals nicht im eigentlichen Bauvertrag enthalten sind und daher extra organisiert und bezahlt werden müssen. Ein Erdbauunternehmen sollte dennoch beauftragt werden, das Selbermachen ist aufwendig, spart kaum Kosten und oft müssen Tonnen von Aushub entsorgt werden, die ohne das entsprechende Fahrzeug nicht entsorgbar sind.

    Erdbauarbeiten werden vom Aufwand her meist unterschätzt. Bauherren sollten deshalb rechtzeitig planen, wann die Erdarbeiten beginnen sollen, damit der Hausbau termingerecht stattfinden kann. In der Planung ist auch zu berücksichtigen, dass große Fahrzeuge wie ein Bagger oder eventuell auch Laderaupen angeliefert werden müssen.

    Im besten Falle handelt es sich beim Aushub um wertvolle Muttererde, die beim Planen des Gartens oder als Füllboden dienen kann. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Gartenplanung gleich mit einzubeziehen. Unter Umständen spart man sich so den aufwendigen und teuren Transport von Erde.

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