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Was soll gemacht werden?
    Fliesenleger

    203 Fliesenleger bei MyHammer

    Fliesenleger

    Der Beruf des Fliesenlegers hat eine lange Traditon. Die korrekte Bezeichung des Handwerksberufs lautet Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Es handelt sich um einen Ausbildungsberuf im Bereich des Bauwesens. Der Fliesenleger muss sowohl handwerkliche Fertigkeiten mitbringen als auch fachliche Kenntnisse und ein ästhetisches Empfinden, wenn er Fliesen mit Mustern verlegt. Hauptarbeitsstoffe des Fliesenlegers sind Natur- und Kunststeine, aber auch Keramik und Glas.

    Fliesenleger verkleiden Wand- und Bodenflächen mit keramischen Fliesen sowie Kunststeinen und Mosaiken. Vor der eigentlichen Fliesenlegearbeit bereiten sie den Untergrund mit speziellen Verlege-Unterkonstruktionen vor. Nach dem Verlegen der Fliesen dichten Sie den Belag mit elastischen Fugen ab.

    Das Herstellen der notwendigen Dämmschichten und Putzuntergründe und Estriche für den späteren Belag gehört ebenfalls in den Aufgabenbereich des Fliesenlegers, ebenso wie der Einbau von Trockenbauwänden und das Auffüllen von Fugen. Außerdem setzen sie alte Beläge instand. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger sind also in vielen Bereichen tätig.

    Fliesenleger beauftragen – Was ist zu beachten?

    Fliesenleger gestalten Wand- und Bodenflächen innerhalb und außerhalb von Gebäuden. Die professionelle Arbeit eines Fliesenlegers belohnt den Auftraggeber mit einem qualitativ hochwertigen Endergebnis. Der Fachmann berät seinen Kunden zum passenden Untergrund und legt ihn trocken, falls aufgrund des vorherigen Belags Feuchtigkeit entstanden ist. Für einen perfekt verlegten Fliesenspiegel ist die minutiöse Planung ebenso wichtig wie die perfekte Verfugung der Fliesen.

    Bevor der Fliesenleger mit der Arbeit beginnt, sollte er ein schriftliches Angebot abgeben mit einer konkreter Kostenbasis. Hierfür müssen alle anfallenden Arbeiten auf der Baustellenbesichtigung miteinander durchgegangen werden. Der Fachmann stellt bei der Begehung auch fest, ob die Voraussetzungen fürs Legen gegeben sind. Er schaut sich den Boden an und prüft auch, ob eventuelle Bauschäden vorhanden sind. Erst dann erstellt er ein Angebot für die Fliesenverlegearbeiten.

    Durchschnittliche Kosten für Fliesenlegearbeiten

    Die Preise sind regional sehr unterschiedlich. Viele Fliesenleger rechnen pro Quadratmeter ab. Für den Auftraggeber hat dies den Vorteil, dass er eine volle Kostenkontrolle hat

    Ausschlaggebend für den Preis sind die Fliesenart und das Verlegemuster. Fliesen, die sich zügig verlegen lassen sind günstiger als kleinere und kompliziertere Fliesensorten. Unterschiedliche Materialien erfordern unterschiedliche Verlegearten. Auch der Raumschnitt spielt eine Rolle, viele Winkel und eine Treppe erfordern viel Maß- und Schneidearbeit, was zusätzliche Kosten verursachen kann.

    Hinzukommen Materialkosten für Spachtelmasse, Kleber oder Mörtel sowie die Anfahrtskosten.

    Die Arbeitskosten belaufen sich auf 45 bis 80 Euro pro Quadratmeter Fliesenfläche. Komplizierte Muster und Dekorarbeit erhöhen die Kosten. Auch das Verlegen im Mörtelbett ist teurer.

    Wie finde ich einen guten Fliesenleger?

    Ein guter Fliesenleger ist nicht nur technisch sehr versiert, er berät den Auftraggeber auch zu Farbe und Gestaltung des Fliesenspiegels oder des Fliesenbodens. Er kennt sich auch in Theorie und Praxis rund um Feuchtigkeits-, Schall- und Wärmeschutz bestens aus. Der Fachmann geht professionell mit Estrich und Unterputzen um und hat Erfahrung bei den verschiedenen Verlegemethoden, zu denen er seinen Auftraggeber ausführlich beraten kann.

    Beim Gewerk des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers handelt es sich um ein zulassungsfreies Handwerk. Wer sich als Fliesenleger selbständig macht, benötigt keinen Meisterbrief. Qualität erkennt der Auftraggeber an den vorher genannten Merkmalen sowie langjähriger Erfahrung im Beruf und Mitgliedschaften in Innungen und Verbänden des Gewerkes sowie an einer guten Beratung und seriösen Kommunikation vor und während der Auftragsausführung.

    Laut Statista gab es im Jahr 2017 rund 69.400 Betriebe im Gewerbe des Fliesen-, Plattem- und Mosaiklegers in Deutschland. Bei der Auswahl des passenden Betriebs helfen neben Empfehlungen von Freunden und Familie auch Handwerkerplattformen wie MyHammer. Hier können Auftraggeber entweder ihren Auftrag einstellen oder aktiv nach einem Fliesenleger in ihrer Nähe suchen. Dank eines integrierten Bewertungssystems lässt sich erkennen, ob der Fliesenlegebetrieb kompetent und zuverlässig arbeitet und mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Welchen Untergrund für Fliesen?

    Für das Verlegen von Fliesen ist ein Estrichboden die beste Wahl. Für Wände ist es ein mineralischer Putz. Oft gibt es in älteren Häusern aber nur Holzböden als Zwischendecke. Darauf kann grundsätzlich auch gefliest werden. Fachwissen und Geschick ist hier gefragt.

    Auf Trockenbauelementen wie Gipskartonplatten lässt sich bedenkenlos fliesen. Hier ist jedoch die Tragfähigkeit der Wand entscheidend. Wenn Bauschäden vermutet werden, sollte ein neutraler Fachmann die Wand begutachten. Auch ein erfahrener Fliesenlegermeister kann je nach vermutetem Schaden in der Bausubstanz weiterhelfen und zum passenden Verfahren beraten.

    Wenn der Raum bereits gefliest ist, müssen die alten Fliesen herausgeschlagen werden. Eventuell ist der Untergrund nass und muss trockengelegt werden, bevor gefliest werden kann. Es ist auch möglich, Fliesen auf Fliesen zu verlegen, wenn die entsprechende Tragfähigkeit gegeben ist. Dann sollte aber das zusätzliche Aufmaß berücksichtigt werden.

    Ein Tipp zum Schluss: Durch das Verfugen legt sich ein Zementschleier auf die Fliesen. Ein Reiniger für Zementschleier ist hier nicht die richtige Wahl, den dieser greift den auf Zement basierenden Fugenmörtel an. Deshalb am besten die Fliesen direkt nach dem Verlegen reinigen oder den Fliesenleger damit beauftragen.

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