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Was soll gemacht werden?
    Gerüstbauer

    56 Gerüstbauer bei MyHammer

    Gerüstbauer

    Die Aufgabe eines Gerüstbauers ist das sogenannte Einrüsten von Gebäuden und Brücken. Er errichtet auch bewegliche Arbeitsplattformen, Wetterschutzhallen und Tribünen.

    Gerüstbauer sind häufig spezialisiert ohne eine spezielle Bezeichnung im Betriebsnamen zu führen. Dies ergibt sich aus dem großen Arbeitsfeld. Ein Gerüstbaubetrieb bietet selten alle Optionen vom Bau kleiner Gerüste für Einfamilienhäuser über das Einrüsten von hohen Brücken bis hin zu Hängegerüsten.

    Die meisten Auftraggeber suchen Gerüste für den Innen- oder Außenbereich von Ein- und Zweifamilienhäusern, die alle Gerüstbauer aufstellen können.

    Gerüstbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Ein Gerüst ist bei kleineren Gebäuden oft nicht vorgeschrieben, es hat aber den großen Vorteil, dass ein zügigeres Arbeiten möglich ist als nur durch das Aufstellen einer Leiter. Bei Bauvorhaben, die eine Arbeitshöhe von über zwei Metern erfordern, sollten Hausbesitzer immer einen Gerüstbauer ansprechen und sich beraten lassen. Dieser erkennt, zum Teil an Hand von Fotos, welches die preisgünstigste Lösung fürs Gerüst ist.

    Die Beschaffenheit des Bodens und andere örtlich Begebenheiten sowie die Art der zu erledigenden Arbeiten sind ausschlaggebend, ob ein komplettes Einrüsten notwendig ist oder ob ein günstiges Fahrgerüst ausreicht. Über diese Punkte sollte der Auftraggeber mit dem Fachbetrieb sprechen. Sinnvoll ist, alternative Angebote für verschiedene Gerüsttypen bei mindestens drei Firmen einzuholen.

    Durchschnittliche Kosten für den Bau eines Gerüstes

    Die Preise für den Gerüstaufbau hängen von der Mietdauer, der Art des Gerüsts und der erforderlichen Höhe ab. Hinzukommen regionale und saisonale Preisschwankungen. Im Schnitt ist für ein fest verankertes Gerüst mit fünf bis zehn Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Diese Angabe bezieht sich auf eine Mietzeit von zwei Wochen und beinhaltet den Auf- und Abbau. Bei einer längeren Mietzeit ist mit ein bis zwei Euro pro zusätzlicher Woche zu rechnen.

    Für ein Fahrgerüst sind Quadratmeterpreise von sieben bis fünfzehn Euro zu erwarten. Bei breiten Fassaden ist es in der Regel günstiger, sich für ein mobiles Gerüst zu entscheiden.

    Wie erkenne ich einen guten Gerüstbauer?

    Gerüstbauer unterliegen der Handwerksordnung (Anlage A). Gerüstbau ist demnach ein Vollhandwerk. Ein selbständiger Gerüstbauer muss einen Meisterbrief und zehn Jahre Berufserfahrung in der Branche nachweisen können. Ein Meistertitel als Gerüstbauer ist nicht notwendig, es reicht, wenn er einen Meistertitel im Bereich des Baugewerkes nachweisen kann.

    Aber Vorsicht, auch Betriebe aus anderen meisterpflichtigen Handwerken, wie Maurer, dürfen Gerüste bauen. Diese besitzen weniger fundierte Kenntnisse über den Gerüstbau. Selbst zulassungsfreie Handwerker wie der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger ist der Bau von Gerüsten erlaubt.

    Wichtig: Ein Gerüstbauer ist in der Lage ein Gerüst für jedes anschließende Gewerk zu erstellen, dies ist bei anderen Betrieben, die auch berechtigt sind ein Gerüst zu errichten, kaum gegeben. Das Gerüst eines Dachdeckers beispielsweise muss sich nicht dazu eignen Mauern zu errichten oder Fassaden zu dämmen. Auch fehlt den Betrieben in der Regel die Erfahrung, die Ansprüche, die spezielle Gewerke an den Aufbau eines Gerüsts stellen, zu erkennen. Dachdecker stellen das Gerüst meist dicht an der Fassade auf, während zum Dämmen ein entsprechender Abstand nötig ist. Auftraggeber erkennen einen qualifizierten Gerüstbauer unter anderem auch daran, dass er Mitgliedschaften in Innungen oder Verbänden seines Gewerkes und Zertifikate über Weiterbildungen nachweisen kann.

    Die Bundesinnung Gerüstbau verzeichnet etwa 200 Gerüstbaubetriebe. Laut statistischem Amt gibt es über 10.000 angestellte Gerüstbauer. Um einen Betrieb zu finden, sind Handwerkerplattformen wie MyHammer geeignet, auch der Rat aus dem Freundeskreis ist hilfreich. Hausbesitzer, die kein Risiko eingehen wollen, sollten sich sich nach der genauen Qualifikation erkundigen beziehungsweise einen Betrieb mit Meister wählen.

    Wer haftet für das aufgestellte Gerüst?

    Generell haftet der Gerüstbauer lediglich für das fachgerechte Aufstellen des Gerüstes. Er fertigt nach der Montage ein Übergabeprotokoll an. Anschließend muss eine nach den technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2121 Teil 1) geschulte Person das Arbeitsmittel abnehmen und ein Zertifikat erstellen. Nicht jeder Betrieb, der ein Gerüst aufbaut, kann es zertifizieren. Ohne Zertifikat ist das Gerüst wertlos, da es niemand betreten darf. Das sollten Auftraggeber wissen.

    Gerüstbauer – Amüsantes

    Gerüstbauer nutzen die Gerüste gerne als Werbefläche, damit eventuelle Interessenten schon von weitem erkennen, welches Unternehmen tätig ist. Sicher stört es wenige Hausbesitzer, wenn der Name des Unternehmens und ein Slogan die Leistung des Betriebs anpreist.

    Dies sieht mit Sicherheit anders aus, wenn witzig gemeinte Kampagnen zu teils anstößigen Plakaten führen. In Osnabrück warb ein Unternehmen mit Cartoons, in denen lüsterne Bauarbeiter auf eine weibliche Oberweite starrten, die mit dem Slogan „Einfach gut gebaut“ verziert war. Auch Damen, die den Oberkörper eines gut gebauten Gerüstbauers mit Blicken verschlingen, stoßen nicht auf jedermanns Geschmack.

    Wer nicht möchte, dass sein Haus plötzlich zum Ortsgespräch wird, sollte sich vorher mit dem Gerüstbauer über dessen Werbung unterhalten.

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