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Was soll gemacht werden?
    HandwerkerHeizungsinstallateure

    156 Heizungsinstallateure bei MyHammer

    Heizungsinstallateure

    Die Bezeichnung Heizungsinstallateur bezieht sich auf einen Handwerker, der fertige Heizungen einbaut. Die offizielle Berufsbezeichnung lautete lange Zeit Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Seit 2003 bilden die Betriebe Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik aus. Die Auszubildenden spezialisieren sich unter anderem für Wärmetechnik oder Erneuerbare Energie/Umwelttechnik. Dies kommt dem ursprünglichen Heizungsinstallateur sehr nahe.

    Nach dem reformierten Ausbildungsplan ist der Heizungsbauer außerdem Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT), er darf also auch den Anschluss an das Stromnetz vornehmen. Dies wurde notwendig, da moderne Heizungsanlagen eine umfassende Elektronik enthalten.

    Heizungsinstallateure beauftragen – Was ist zu beachten?

    Die Vielzahl an modernem Heizungssystemen hat dazu geführt, dass kein Heizungsinstallateur sich mit allen Anlagen auskennen kann. Hausbesitzer sollten sich im Vorfeld überlegen, welche Ansprüche sie an die Heizung stellen. Wer eine Wärmepumpe wünscht, sollte sich besser nach einem Spezialisten für Umwelttechnik umsehen.

    Heizungsinstallateure sind gefragt, wenn es um Infrarot-, Gas- oder Ölheizungen geht. Sie berechnen unter anderem auch die erforderliche Kapazität der Anlage. In der Regel sind alle Heizungsbauer in der Lage auch erneuerbare Energie wie Solarthermie oder Photovoltaik in die Wärmeversorgung einzubauen.

    Falls es um eine Wartung oder eine Reparatur feuerungstechnischer Anlagen oder Wärmepumpen geht, ist ein Heizungsbauer mit Zusatzqualifikation als Kundendiensttechniker erforderlich, andere Defekte an Heizungsanlagen kann jeder Heizungsbauer beheben.

    Durchschnittliche Kosten für eine Heizungsinstallation

    Die Art der Heizung, die Größe des Hauses sowie eine eventuell bereits vorhandene Altanlage, haben Einfluss auf die Gesamtkosten. Daher sind allgemeine Aussagen über die Kosten kaum möglich.

    Der Wärmeerzeuger, also ein Heizkessel, kostet zwischen 6.000 Euro für eine einfache Gasheizung und bis zu 40.000 Euro, wenn es ein Blockheizkraftwerk sein soll. Die Angaben beziehen sich auf Einfamilienhäuser und beinhalten das Gerät sowie den Einbau. #

    Hinzu kommen Kosten für Rohrleitungen und Heizflächen in Höhe von 8.000 bis 15.000 Euro, sofern diese nicht bereits vorhanden sind. Eine Solarthermieanlage schlägt mit weiteren 5.000 bis 8.000 Euro zu Buche.

    Wie finde ich einen guten Heizungsinstallateur?

    Das wichtigste ist, dass der Heizungsinstallateur die Wünsche des Kunden versteht und diesen entsprechend Heizungsanlagen vorschlägt. Er sollte auch die Nachteile der verschiedenen Systeme benennen können. Eine seriöse Kommunikation vor und während der Auftragsausführung sollten selbstverständlich sein.

    Von den fast 50.000 Betrieben aus dem Bereich Sanitär-Heizung-Klima (SHK) sind nicht alle für den Einbau von Heizungen qualifiziert. Da das Gewerk zulassungspflichtig ist, muss in jedem Betrieb ein Meister vorhanden sein. Dieser sorgt dafür, dass auch Gesellen und Lehrlinge den hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Mitgliedschaften in Innungen und Verbänden sowie Zertifikate über Weiterbildungen können ein weiteres Qualitätsmerkmal sein.

    Zumindest im weiteren Bekanntenkreis gibt es meist Personen, die gute Tipps geben können, welche Heilungsinstallateure in der Umgebung qualitativ hochwertige Arbeit leisten. Ideal sind Plattformen wie MyHammer, um sich ausführlich über einen Handwerksbetrieb zu informieren. Dank eines Bewertungssystems können vorherige Kunden ihre Meinung über die Betriebe äußern und angeben, ob sie die Arbeiten zufriedenstellend erledigt haben. Dies erleichtert die Auswahl deutlich und sagt oft mehr aus, als ein Zertifikat.

    Wissenswertes zur Automatik einer Heizung

    Viele Hausbesitzer gehen davon aus, dass die Heizung vom Heizungsinstallateur eingestellt wird und nun automatisch im optimalen Bereich läuft. Damit dies zutrifft, ist einige Disziplin notwendig und manchmal ist eine Nachregulierung unvermeidlich.

    Thermostatventile regulieren die Temperatur in der Wohnung, sie eignen sich, um dort eine konstante Temperatur einzuhalten. Wenn es im Raum zu warm wird, drehen die Bewohner trotzdem oft die Heizung ab, um sie wieder anzustellen, wenn es zu kühl wird. Der Heizkessel im Keller kühlt dabei oft komplett aus und fährt die Anlage anschließen aufein Maximum hoch. Dies liegt daran, dass der Heizkörper keine Wärme verbraucht, obwohl der Raum schon längst kühler ist, als die Wunschtemperatur. Sobald das Ventil wieder geöffnet ist, entnimmt er sehr viel Wärme, das System reagiert mit einem verstärkten Aufheizen.

    Damit die Automatik richtig funktioniert, ist es wichtig eine Einstellung zu finden, die zu einer gleichmäßigen angenehmen Raumtemperatur führt. Nur beim Lüften ist es sinnvoll den Heizkörper kurz auszustellen, um anschließend das Ventil wieder auf die optimierte Einstellung zu bringen. 

    Manche Veränderungen bewirken, dass der Heizkessel auf ein anderes Automatikprogramm eingestellt werden muss. Wer einen Kaminofen, eine Küchendunst-Abzugshaube mit Abluft, einen WC-Abluftventilator oder einen Zentralstaubsauger einbaut, muss die Programmierung der Heizung ändern. Diese Anlagen befördern immer auch warme Luft aus dem Raum. Besonders bei Kaminöfen ist darauf zu achten, dass es keinen unbeabsichtigten Kaminzug gibt, wenn der Ofen nicht in Betrieb ist.

    Statt selbst an der Heizung zu experimentieren ist es ratsam, den Heizungsinstallateur zu bitten, die Änderungen vorzunehmen.

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