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Was soll gemacht werden?
    HandwerkerKaminbauer

    82 Kaminbauer bei MyHammer

    Kaminbauer

    Kaminbauer bringen Wärme und Behaglichkeit in den Raum. Der Fachmann, auch Ofen- und Luftheizungsbauer, im süddeutschen Raum auch Hafner genannt, plant, entwirft, baut und setzt Öfen wie Backöfen, Kachelöfen oder Kaminöfen, Warmluftzentralheizungen Elektrospeicherheizungen sowie andere Feuerstätten und Heizanlagen. Einige Kaminbauer haben sich auch auf den Einbau von Schornsteinen spezialisiert.

    Der Kaminbauer berechnet auch die benötigte Wärmeleistung und bestellt einzelne Bauteile für die Anlage. Bei einigen Öfen wird ein Unterbau aus Mauersteinen erstellt, worauf anschließend der Ofen aus feuerbeständigem Material mit metallischen Heiztüren oder Verbindungsrohren eingebaut wird. Auch um die Verschönerung des Ofens mit Kacheln oder Platten kümmert sich der Kaminbauer. Der Fachmann setzt aber auch Abgasrohre, dichtet sie ab und dämmt sie, um Wärmeverlust zu verhindern. Dabei weiß er über die Brandschutzvorgaben beim Einbau und während des Betriebs bestens Bescheid.

    Der Kaminbauer arbeitet mit Materialien wie Schiefer, Granit, oder feuerbeständigen Stoffen wie Lehm oder er verputzt den Ofen aufwendig. Ebenfalls gehören die regelmäßige Wartung, der Kundendienst, Inspektionen und Instandhaltungen in den Arbeitsbereich des Kaminbauers.

    Kaminbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Der Fachmann berät den Auftraggeber ausführlich bei einem Vor-Ort-Termin zum passenden Kaminofen und den baulichen Voraussetzungen. Es muss eine Kernbohrung für das Ofenrohr stattfinden. Der Einbau sollte unbedingt durch einen Fachmann geschehen, denn nur so ist gesichert, dass volle Gewährleistung auf den Einbau beim Betrieb liegt, das ist bei einem Ofen wichtig.

    Nach dem Besichtigungstermin fertigt der Kaminbauer die Anlagenteile in der Werkstatt an und transportieren diese zum Kunden wo er die Teile montiert und installiert. Bereits fertige Feuerstätten baut der Fachmann vor Ort ein und schließt diese an den Schornstein oder an die Versorgungssysteme an. Anschließend weist er den Kunden in die Bedienung des Ofens ein, klärt ihn über die Brandschutzvorgaben auf und übergibt den Ofen an den Auftraggeber.

    Durchschnittliche Kosten für einen Kamin-Einbau

    Die Kosten für den Einbau eines Kamins hängen stark von der Raumgröße und den Ansprüchen des Auftraggebers ab. Gute Kaminöfen gibt es schon ab 500 Euro, nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Auch die feuerfeste Bodenplatte kostet extra, hier kommen Kosten von 50 bis 100 Euro hinzu. Das Ofenrohr oder ein Rauchfang kostet 50 bis 200 Euro.

    Der Anschluss des Ofens durch einen Fachmann kostet zwischen 200 und 500 Euro. Der Schornsteinfeger nimmt den Ofen ab, dabei ist mit einem Preis von etwa 100 Euro zu rechnen.

    Wie erkenne ich einen guten Kaminbauer?

    Der Fachmann macht sich zunächst ein Bild von den Räumlichkeiten, in die der Kamin eingebaut werden soll. Ist es überhaupt möglich den Kamin an der gewünschten Stelle einzubauen? Gibt es einen Plan und lässt sich dieser auch baurechtlich realisieren? Grundsätzlich wird der Ort vor Erstellung des Kostenvoranschlags besichtigt, der Besuch ist dabei in der Regel kostenfrei. Ebenso zeugt eine seriöse Kommunikation vor und während des Auftrags von einer fachlich kompetenten Arbeitsweise.

    Das Gewerk des Kaminbauers ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Jeder selbständige Kaminbauer benötigt dementsprechend einen Meisterbrief. In Betrieben trägt der Kaminbaumeister dafür Sorge, dass auch Gesellen und Lehrlinge dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Zertifikate über Weiterbildungen und Mitgliedschaften in Verbänden oder Innungen des Gewerkes können ein weiteres Qualitätsmerkmal sein.

    Der Kaminbauer zählt zu den Gewerken, die einen Rückgang der Beschäftigten verzeichnet, obwohl der Kamin als Heizmittel wieder beliebter wird. Generell sollten sich Auftraggeber bei der Wahl des Kaminbauers auf Empfehlungen von Freunden und Familie verlassen. Auch gute Bewertungen auf Handwerkerportalen wie MyHammer sind ein gutes Indiz dafür, dass es sich um einen kompetenten Handwerksbetrieb handelt, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Kaminöfen gab es schon zu Zeiten der Römer

    Den Kaminofen gab es bereits zu Zeiten der Römer, sie hatten ihn in ihren Badeanstalten in Verwendung. Mit dem Niedergang des Römischen Reiches ist auch das Wissen über den Kamin in Vergessenheit geraten. Im Mittelalter, in Zeiten der zugigen Holzhütten, kam das Wissen über den Kamin wieder auf. Die mittelalterlichen Hütten wurden mit offenen Feuerstellen, die sich in der Mitte des Raumes befanden, beheizt. Eine neblige Angelegenheit, weil der Rauch quer durch den Raum zog und nur durch ein kleines Loch im Dach entwich, das auch dem Räuchern von Lebensmitteln diente.

    Irgendwann wurde das offene Feuer aus der Mitte des Raumes in den Seitenbereich verlagert. Hintere Wand und Seitenwände bekamen Steinverkleidungen mit Rauchabzug, die Urform des heutigen Kamins entstand. Die Steinverkleidung sorgte für Isolation und half dabei, die Wärme im Raum zu halten. Die Brandgefahr wurde reduziert und der Kamin diente gleichzeitig als Holzherd.

    Das Funktionsprinzip des Mittelalters ist das gleiche wie heute. Dank des Rauchabzugs mussten die Gase nicht mehr durch den Raum wandern, ein Zuwachs an Lebensqualität. Bei mehrstöckigen Gebäuden musste der Rauchabzug über mehrere Stockwerke nach draußen verlagert werden, in dieser Zeit entstand der erste Schornstein.

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