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Was soll gemacht werden?
    Metallbauer

    44 Metallbauer bei MyHammer

    Metallbauer

    Der Beruf des Metallbauers entstand erst 1989 als die Handwerkssparten neu geordnet wurden. Er ging aus den Gewerken Schlosser und Schmied hervor. Entsprechend beherrscht der Metallbauer sowohl die Kunst des Kalt- und Warmverformens von Metallen als auch typische Schlosserarbeiten wie Anreißen, Trennen, Nieten und den Zusammenbau von Werkstücken.

    Ein typisches Betätigungsfeld des Metallbauers ist die Herstellung und der Ein-, beziehungsweise Aufbau von Fenstern, Türen, Vordächern, Wintergärten sowie von Spiel- und Turngeräten sowie Toren und Gittern. Metallbaubetriebe stellen auch Treppen und Rampen sowie aufwendige Stahlkonstruktionen her.

    Metallbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Selbst große Metallbaubetriebe bieten in der Regel nicht das gesamt Spektrum des Metallbauers an. Sie haben sogenannte Leistungsschwerpunkte. Ein Betrieb der beispielsweise Wintergärten baut, hat kaum Erfahrung mit der Herstellung eines Gartentors.

    Auch sollten Hausbesitzer sich überlegen, welche Fertigkeiten für sie besonders wichtig sind. Wer einen Wintergarten auf Maß anfertigen lassen möchte, braucht einen Betrieb mit Erfahrung im Entwerfen und Planen von Metallkonstruktionen. Wenn dagegen ein solches Bauwerk aus Fertig- oder Halbfertigteilen zu errichten ist, reicht es, wenn der Betrieb über ausreichende Kenntnisse im Zusammenbau von Teilen hat.

    Ein persönliches Gespräch vor Ort ist immer sinnvoll. Nur so können beide Seiten sich umfassend informieren. Wirkt der Metallbauer kompetent? Nennt er klar seine Grenzen oder bietet er Arbeiten an, die ihm nicht vertraut sind?

    Durchschnittliche Kosten für Metallbauarbeiten

    Metallbauer haben relativ hohe Betriebskosten, da sie, anders als viele andere Handwerker, eine Werkstatt benötigen. Einen großen Teil der anfallenden Arbeiten erledigen sie in den eigenen Räumen.

    Wenn ein Metallbauer einen Handlauf von drei Metern Länge auf Maß anfertigt, muss er zweimal zur Baustelle fahren. Bei der ersten Fahrt misst er alles aus und für die Montage kommt er mit einem zweiten Mann. Obwohl sich der Metallbauer keine zehn Stunden auf der Baustelle aufhält, muss er 20 bis 30 Stunden an Arbeit investieren.

    Bei einem Stundensatz von 40 bis 50 Euro fallen daher nur für die Arbeit etwa 800 bis 1500 Euro an. Das Material schlägt zusätzlich mit etwa 100 Euro zu Buche.

    Wie finde ich einen guten Metallbauer?

    Es gibt etwa 14.000 Metallbetriebe in Deutschland, die meist Mitglied in einer der 360 Metallinnungen sind und sich im Bundesverband Metall (BVM) zusammengeschlossen haben. Es besteht zwar eine Meisterpflicht, aber die Handwerkskammern erteilen in Sonderfällen Ausnahmegenehmigungen. Diese bekommt nur, wer seine Qualifikation auf andere Art nachweisen kann.

    Einen nicht qualifizierten Metallbauer wird es aus diesen Gründen nicht geben. Allerdings gibt es wie in jedem Handwerk Betriebe, die durch besondere Qualität hervorstechen. Eine Zertifizierung nach DIN EN 1090-1 ist ein Qualitätsmerkmal. Ein solches Zertifikat müssen einige Stahlbaubetriebe vorweisen.

    Einen guten Metallbauer finden Auftraggeber oft, in dem Sie sich im Bekanntenkreis umhören. Hier ist allerdings darauf zu achten, ob der, von einem Freund hochgelobte Betrieb, eine ähnliche Arbeit durchgeführt hat, wie diese die beim Auftraggeber ansteht.

    Den geeigneten Metallbauer für die auszuführenden Arbeiten finden Auftraggeber auch, indem sie den Auftrag bei MyHammer ausschreiben, inklusive einer detaillierten Beschreibung, damit Betriebe erkennen, welche Arbeit genau auszuführen ist. Die Bewertungen von Kunden des Betriebs geben Auskunft über die Zuverlässigkeit und die Qualität der Arbeit.

    Metallbauer – Irrtümer über die DIN EN 1090

    Eine Qualifizierung nach dieser Norm ist nicht für alle Arbeiten und alle Betriebe vorgeschrieben. Sie betrifft die Produktionskontrolle von tragenden Bauteilen aus Stahl und Aluminium. Betriebe, die solche Bauteile herstellen, brauchen das Zertifikat. Wer mit solchen Teilen ohne entsprechenden Nachweis handelt, muss selbst für die Zertifizierung sorgen.

    Für nichttragende Teile wie ein Gartentor, ist das Zertifikat nicht vorgeschrieben. Welche Bauteile genau betroffen sind regelt die jeweilige Landesbauordnung. Bei Geländern und Handläufen ist es daher sinnvoll, sich beim zuständigen Bauamt zu erkundigen, welche Anforderungen an die Bauprodukte und den Aufbau gestellt werden.

    Der Metallbauer, welcher vor Ort die Konstruktion aufbaut, benötigt ein Schweißzertifikat nach EN 1090. Der Betrieb benötigt keine Zertifizierung. Für genietete oder geschraubte Konstruktionen reichen die Herstellerzertifikate aus, der Betrieb, der diese errichtet, muss keinen gesonderten Nachweis erbringen.

    Das Zertifikat nach EN 1090 belegt die Qualifikation eines Metallbauers. Das heißt aber nicht, dass Firmen ohne diesen Nachweis schlechter arbeiten. Sie dürfen lediglich ohne das Schweißzertifikat keine Schweißarbeiten an tragenden Bauteilen durchführen.

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