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Was soll gemacht werden?
    Rollladenbauer

    26 Rollladenbauer bei MyHammer

    Rollladenbauer

    Offiziell trägt das Gewerk den Namen Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/innen. Zum Aufgabengebiet des Rollladenbauers gehören das Herstellen und Montieren von Rollladen- und anderen Sonnenschutzanlagen sowie von Toranlagen und Rollgittern. Der Fachbetrieb nimmt vor Ort alle Daten und Maße auf, um in der Werkstatt das System zu erstellen. Anschließend montiert der Rollladenbauer die Einrichtung beim Kunden.

    Moderne Sonnenschutzanlagen verlangen Kenntnisse auf vielen Gebieten, denn der Rollladenbauer muss auch Dämmmaßnahmen durchführen, Antriebe und Steuerungen installieren. Auch auf die Einbruchsicherheit ist zu achten. Er testet die Systeme nach der Installation. Außerdem warten und reparieren Rollladenbauer die Sonnenschutzanlagen. 

    Rollladenbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Rollläden sind Teil der Außenhülle von Gebäuden und daher bei der Wärmedämmung zu berücksichtigen. Ein nicht korrekt montierter Rollladen führt zu Wärmebrücken und kann Schimmel im Haus auslösen. Daher sind Fachkenntnisse von großer Bedeutung. Hinzukommt, dass der Rollladen vielfältige Aufgaben übernimmt. Besonders an Südfenstern dient er dem Schutz vor Licht und Wärme, er muss verhindern das Kälte eindringt. Außerdem ist der Rollladen Teil des Einbruchschutzes.

    Auftraggeber sollten sich über mögliche Antriebe und die Steuerung der Rollläden informieren. Langfristig ist die Handbedienung über einen Gurt nicht erwünscht, weil sie bei großen Rollläden viel Kraft erfordert und sich nicht automatisieren lässt. Ein Gespräch mit einem Rollladenbauer ist daher dringend anzuraten, bevor es an eine konkrete Planung geht.

    Durchschnittliche Kosten für einen Rollladen

    Mit welchen Kosten für den Rollladen zu rechnen ist hängt dem Material und der gewünschten Ausstattung ab. Heute bestehen die Lamellen meist aus PVC (100 bis 150 Euro pro Quadratmeter) oder ausgeschäumten Aluminium (150 bis 200 Euro pro Quadratmeter).

    Ein Rollladen in hochwertigerer Ausführung mit Motorantrieb und Sonderfarbe kann in gleicher Größe über 500 Euro kosten. Wenn die Sonne für den Strom des Antriebs sorgt fallen oft über 1.000 Euro an.

    Für den Einbau ist mit 200 bis 800 Euro zu rechnen. Ein einfacher Rollladen mit Gurtantrieb, der in eine vorhandene Nische montiert wird, erfordert einen geringen Zeitaufwand, die Montage von außenliegenden Kästen mit Solaranlage und Funksteuerung ist aufwendig und daher teurer.

    Wie erkenne ich einen guten Rollladenbauer?

    Das Wichtigste ist das Gespräch vor Ort. Kluge Auftraggeber achten darauf, dass der Rollladenbauer auch Nachteile der teureren Systeme nennt. Er soll beispielsweise darauf hinweisen, dass Lamellen in Sonderfarben später bei Reparaturen problematisch sein können.

    Die meisten Rollladenbauer liefern eine gute Arbeit ab. Beim Rollladenbau handelt es sich um ein zulassungsfreies Gewerbe, es herrscht keine Meisterpflicht. Mitgliedschaften in Verbänden und Zertifikate über Weiterbildungen sowie eine langjährige Berufserfahrung können ein Qualitätsmerkmal für den Betrieb sein. Ein wichtiges Merkmal für einen seriösen Handwerksbetriebes ist eine gute und zuverlässige Kommunikation vor und während der Auftragsausführung.

    Laut Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e. V gab es 2016 über 4.000 Betriebe, die in die Handwerksrolle eingetragen waren, aber auch Betriebe ohne Meister, dürfen den Rollladeneinbau anbieten. Die Erfahrung anderer Kunden ist mit Sicherheit ein Hinweis auf die Qualität der Arbeit. Daher sind Empfehlungen von Hausbesitzern im Bekanntenkreis sowie Betriebs-Bewertungen bei MyHammer, immer eine gute Hilfe bei der Auswahl des Rollladenbauers.

    Irrtümer über Rollläden

    Viele Verbraucher gehen davon aus, dass Schutz vor Hitze und vor Licht identisch sind. Tatsache ist, dass ein innen angebrachtes Rollo vor Licht schützt, aber nicht vor Wärme. Auf diesen Irrtum basiert auch die Ansicht, dass im Winter kein Rollladen nötig sind, da es keine Wärme gibt, die abzuhalten ist. Einerseits ist es sinnvoll Wintersonne in den Raum zu lassen, da diese das Zimmer erwärmt, andererseits zerstören die UV-Strahlen Farben und machen Kunststoffe brüchig. Auch im Winter ist es daher wichtig, den Raum zu beschatten. Dies sollte aber durch einen Vorhang oder eine Jalousie, die innen angebracht ist, erfolgen.

    Weit verbreitet ist auch die Ansicht, dass eine hochwertige Verglasung ausreicht, um das Haus vor Wärmeverlust zu schützen. Rollladenbauer wissen, dass es immer sinnvoll ist, bei Dunkelheit den Rollladen zu schließen. Dies ist natürlich bei schlecht isolierten Fenstern am wichtigsten.

    Auch die Vorstellung, dass jeder Rollladen vor Einbruch schützt ist ein Irrtum, dem viele Verbraucher erliegen. Ein normales System hat ein Einbrecher in wenigen Sekunden überwunden. Nur spezielle Rollläden bieten gegenüber Gewalt einen hinreichenden Schutz. Oft ist sogar der Rollladen Grund, weshalb der Einbrecher seine Tat begeht. Er erkennt an dessen beständig gleicher Stellung, dass niemand im Haus ist. Rollladenbauer informieren über automatische Steuerung und stabilere Ausführungen, um den Einbruchschutz deutlich zu verbessern.

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