Jetzt Treppenbauer für Ihren Auftrag finden!

Was soll gemacht werden?
    HandwerkerTreppenbauer

    165 Treppenbauer bei MyHammer

    Treppenbauer

    Der Treppenbau hat eine lange Tradition und wird auch heute noch nach den Formeln aus dem 17. Jahrhundert ausgeführt. Moderne Treppenbauer werden offiziell als Treppenbauzimmerer bezeichnet. Die Ausbildung erfolgt zunächst im Bereich Zimmerei oder Holzbau (Tischler/Schreiner), erst danach spezialisiert sich der Handwerker auf den Bereich Treppenbau.

    Treppenbauer modellieren die Treppen häufig am Computer, bevor es an den eigentlichen Bau geht. Dabei kann ein Treppenbauer auf unterschiedliche Fertigungstechniken und Materialien zurückgreifen. Der Handwerker muss sich mit verschiedenen Formen und Materialien auskennen und über die Eigenschaften von Glas, Beton, Stahl oder verschiedene Holzarten bei Verwendung im Treppenbau Bescheid wissen.

    Treppenbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Der Treppenbauer trägt eine hohe Verantwortung, denn ist eine Treppe schlecht gebaut, kann das Stürze verursachen. Er muss also solide und präzise Arbeit leisten und dem Kunden sein Wissen verständlich vermitteln können. Nur wenn der Treppenbauer seinem Kunden brauchbare Ratschläge gibt, kann dieser die richtigen Prioritäten setzen.

    Bei einer Sanierung oder Renovierung fällt zusätzlich ins Gewicht, dass die Treppe in den umliegenden Raum passen muss. Die Gestaltung des Treppenhauses ist daher ein wesentlicher Faktor beim Treppenbau. Eine gute Materialkenntnis und Erfahrung im Treppenbau gehören bei der Kundenberatung einfach dazu.

    In der Regel ist eine Planung vor Ort und die Ausmessung üblich, bevor ein Kostenvoranschlag erstellt wird. Nach einer genauen Planung wird die Treppe angefertigt bevor sie in der Wohnung installiert wird. Es lohnt sich, mehrere Angebote von verschiedenen Betrieben einzuholen und sich schließlich für das beste Angebot zu entscheiden.

    Durchschnittliche Kosten für einen Treppenbau

    Die wichtigsten Kostenfaktoren sind das Material und die Bauart der Treppe. Gerade Treppen sind in der Regel günstiger als Wendel- oder Spindeltreppen.

    Eine Unterkonstruktion aus Beton ist nicht für alle Treppenarten notwendig, verursacht aber Zusatzkosten. Bei Holztreppen kann auf den Unterbau verzichtet werden. Zusatzkosten entstehen auch durch Anstriche.

    Der Preis für eine Holztreppe kann je nach Holzart variieren. Ab 4.000 Euro ist eine Treppe aus Holz zu bekommen, während Stein- Beton- oder Glastreppen ab 5.000 Euro aufwärts kosten. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt.

    Wie finde ich einen guten Treppenbauer?

    Ein kompetenter Treppenbauer kennt sich bestens bei den Materialien im Treppenbau aus und berät seine Kunden ausführlich zu den Vor- und Nachteilen der einzelnen Materialien. Auch sollte er fachgerecht zum Belag für die Treppe beraten können, hier kommt es auch auf den Verwendungszweck der Treppe an. Die seriöse Kommunikation vor und während der Auftragsausführung ist ein absolutes Muss.

    Der Treppenbau ist je nach Treppenart eine wesentliche Tätigkeit der zulassungspflichtigen Gewerke des Zimmerers, Tischlers oder Metall- und Betonbauers. Es herrscht also Meisterpflicht, wenn ein Handwerker sich im Bereich des Treppenbaus selbständig machen möchte. In großen Betrieben trägt der Meister dafür Sorge, dass auch Gesellen und Lehrlinge den hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Mitgliedschaften in Innungen und Verbänden sowie Zertifikate über Weiterbildungen können ein weiteres Qualitätsmerkmal für den Betrieb sein.

    Bei der Auswahl des Treppenbaubetriebes helfen neben Empfehlungen von Freunden und Familie, auch Handwerkerportale wie MyHammer, um einen kompetenten und seriösen Betrieb zu finden. Auf MyHammer können sich Auftraggeber neben Infos zu den Betrieben auch Bewertungen vorheriger Kunden ansehen und aufgrund dieses Feedbacks sich für einen Betrieb entscheiden, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Treppen sind immer nach bestimmten Regeln aufgebaut

    Auf dem Treppenbauer liegt eine ganz besondere Verantwortung. Unabhängig von der Bauweise und des Grundrisses der Treppe, muss der Handwerker wichtige Maße und technische Regeln einhalten. Treppen sind Elemente, die meist am häufigsten beansprucht werden, die Belastung ist nie gleichmäßig, sondern immer dynamisch. Die Sicherheitsvorschriften für Treppen sind daher gleichermaßen im Baurecht aller Bundesländer festgelegt.

    Ein Treppenbauer muss immer mit viel Sorgfalt arbeiten. Neben einer Sicherheitsregel muss er die Schrittmaßregel für Treppen einhalten, diese lautet: 2*s + a = ~63 cm. Daneben gibt es die Bequemlichkeitsregel zu beachten: a – s = 12 cm, die beim Bau einer Treppe ebenfalls wichtig ist.

    Die Schrittmaßregel gewährleistet die Einheitlichkeit von Treppen, diese Formel gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert. Sie wurde von Francois Bondel erfunden. Dieser stellte später auch die Sicherheitsregel auf. Auch der Steigungswinkel von Treppen ist normiert. Eine gewöhnliche Treppe im Wohnraum hat eine Neigung von 25° bis 45° Grad, Treppen im Firmengebäuden dürfen auch steiler sein.

    Weitere Gewerke bei MyHammer