Jetzt Verputzer für Ihren Auftrag finden!

Was soll gemacht werden?
    HandwerkerVerputzer

    178 Verputzer bei MyHammer

    Verputzer

    Das Handwerk des Verputzers trägt den offiziellen Namen Stuckateur. In Süddeutschland Gipser und Stuckateur. Die Bezeichnung hat ihren Ursprung im Wort Stuck, das sich auf plastische Ausformung von Mörteln oder Gips auf verputzten Flächen bezieht. Diese künstlerische Seite des Berufs beherrschen die Stuckateure in unterschiedlichen Ausmaßen.

    Zum Aufgabengebiet des Verputzers gehört das Verputzen von Wänden im Innen- und Außenbereich. Neben dieser klassischen Tätigkeit bauen Verputzer auch Leichtbauwände und montieren abgehängte Decken aus Gipskartonplatten (Trockenbau). Heute gehören auch die energetische Sanierung von Gebäuden, das Anbringen von Wärmedämmverbundsystemen und das Entfernen von Schimmel zum weiteren Aufgabenbereich der Betriebe. Hinzukommen das Planen und Erstellen solarer Lüftungssysteme, Klimadecken, Schallschutzmaßnahmen und verputzter Wandflächenheizungen.

    Verputzer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Einige der genannten Tätigkeiten führen verschiedene Handwerker aus, denn es gibt Überschneidungen mit dem Trockenbau (Einbau von genormten Baufertigteilen), dem Malerhandwerk und dem Gewerk des Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierers. Daher ist es wichtig, dass sich Bauherren zunächst darüber Gedanken machen, welchen Zweck der Auftrag genau erfüllen soll.

    Der Bau einer nicht tragenden Wand erfordert eher wenig Fachkenntnisse, wenn diese aber auch Schal- und Wärmeschutz bieten soll, ist ein Verputzer gefragt. Ein speziell ausgebildeter Isolierer beherrscht auch schwierige Aufgaben, beispielsweise, wenn ein Probenraum für eine Band gebaut wird. Einen einfachen Putz im Innenbereich kann auch ein Maler mit Zusatzqualifikation anbringen.

    Wer einen ausgestalteten Putz möchte oder einen Außenputz (auch mit Wärmedämmung) benötigt, wendet sich am besten an einen Verputzer. Dieser die für den Aufgabenbereich notwendige Erfahrung.

    Durchschnittliche Kosten für das Verputzen

    Die Quadratmeterpreise für das Verputzen hängen vom Dekor ab und davon, ob es sich um einen Innen- oder Außenputz handelt. Das Verputzen einer Außenwand kostet zwischen 10 und 25 Euro für das Material, die Arbeitskosten belaufen sich auf 25 bis 55 Euro pro Stunde.

    Bei einem Innenputz ist mit zwei bis sechs Euro für das Material und 20 bis 30 Euro für den Handwerker zu rechnen. Innenputz ist dünner und kann in einer Schicht aufgebaut werden, daher ist er günstiger als Außenputz.

    Wie finde ich einen guten Verputzer?

    Da es sich beim Gewerk des Verputzers um ein zulassungspflichtiges Gewerk handelt, gibt es in den deutschlandweit über 6.000 Betrieben grundsätzlich einen verantwortlichen Meister. Malerbetriebe mit einer Zusatzqualifikation als Verputzer sind eher selten, da die Ausbildung nur regional angeboten wird.

    Auftraggeber können sich darauf verlassen, dass jeder Stuckateur eine gute Arbeit abliefert. Eine absolvierte Weiterbildung als Gebäudeenergieberater oder Ausbau-Manager zeigt, dass der Betrieb auch umfangreichen und diffizilen Aufgaben gewachsen ist. Wer beispielsweise eine umfassende energetische Sanierung eines Altbaus vornehmen lässt, sollte sich an solche Firmen wenden. Übliche Verputzarbeiten führen alle Stuckateure gut aus.

    Qualitätssiegel von Innungen, der Handwerkskammer oder dem TÜV sind ein Zeichen für hochwertige Arbeit. Hier ist aber zu bedenken, dass gerade Kleinbetriebe aus Kostengründen kein Siegel beantragen – unabhängig davon, wie gut sie arbeiten.

    Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis können helfen einen guten Betrieb zu finden, aber auch Handwerkerportale wie MyHammer bieten sich für die Handwerkersuche an. Dort stellen sich die Betriebe ausführlich vor. Dank der Kundenbewertungen ist es leicht, einen guten Fachbetrieb zu finden, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Energetische Sanierung beim verputzen nicht vergessen

    Ein Anstrich des Hauses, bei dem ein Gerüst notwendig ist, verursacht hohe Kosten. Viele Hausbesitzer sind froh, wenn weniger als zehn Prozent der Fassade zu verputzen sind, weil der Gesetzgeber dann nicht zum Dämmen zwingt. Eine verständliche Freude, die sich aber langfristig nicht rechnet. Denn genau jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, das Gebäude zu dämmen. Statt Flickwerk am Putz und Anstrich, eine Kombination, die Aufgrund des alten Putzes nicht lange halten wird, ist es sinnvoll einen Verputzer wegen einer Volldämmung zu kontaktieren.

    Dies bedeutet einen neuen Putzaufbau, sofortige Ersparnis an Heizkosten und eine Fassade, die für Jahrzehnte hält. Das zusätzliche Dämmen erfordert zwar Mehrkosten, aber diese sind kalkulierbar, die Entwicklung der Energiepreise ist ungewiss. Zu bedenken ist, dass eine energetische Sanierung in der Zukunft deutlich teurer wird. Neben dem erneuten Gerüstaufbau und dem wieder erforderlichen Anstrich, reißen auch die bis dahin anfallenden Heizkosten ein großes Loch in das Familienbudget.

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