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Das Bild zeigt einen Handwerker, der eine Wasserleitung repariert.

Ein Wasserschaden erfordert schnelles Handeln. Neben den Sofortmaßnahmen wie Wasser abstellen und Strom abschalten stellt sich die Frage: Wen anrufen bei Wasserschaden? Je nach Schadensumfang kommen verschiedene Fachbetriebe in Frage. Ein Holz- und Bautenschützer ist oft die erste Anlaufstelle, da diese Fachleute auf die Sanierung von Feuchtigkeitsschäden spezialisiert sind.

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Warum einen Holz- und Bautenschützer beauftragen?

Ein Holz- und Bautenschutzbetrieb ist auf die Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden an Gebäuden spezialisiert. Diese Fachleute erkennen das Ausmaß des Schadens und leiten die richtigen Maßnahmen ein.

Vorteile eines Holz- und Bautenschützers:

  • Schadensanalyse: Der Fachbetrieb ermittelt, wie weit die Feuchtigkeit in Wände, Böden und Decken eingedrungen ist. Dafør kommen spezielle Messgeräte zum Einsatz.
  • Sanierungskonzept: Basierend auf der Analyse wird ein individueller Plan erstellt, der alle notwendigen Schritte umfasst.
  • Schimmelprävention: Feuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung. Ein Fachbetrieb ergreift Maßnahmen, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
  • Versicherungsabwicklung: Die Dokumentation des Schadens ist für die Versicherung wichtig. Fachbetriebe kennen die Anforderungen und können entsprechende Nachweise liefern.

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Muss ich eine Bautrocknungsfirma beauftragen?

Ja, eine Bautrocknungsfirma ist ebenfalls eine sinnvolle Anlaufstelle bei einem Wasserschaden. Diese Unternehmen sind auf die technische Trocknung von Gebäuden spezialisiert.

Eine Bautrocknungsfirma eignet sich besonders, wenn große Mengen Wasser ausgetreten sind oder die Feuchtigkeit tief in die Bausubstanz eingedrungen ist. Die Fachleute setzen professionelle Trocknungsgeräte ein, die deutlich leistungsfähiger sind als handelsübliche Bautrockner.

Wichtig zu wissen: Eine Bautrocknungsfirma konzentriert sich auf die Trocknung. Für Folgearbeiten wie das Verputzen beschädigter Wände oder die Sanierung von Holzbauteilen ist zusätzlich ein anderer Fachbetrieb nötig.

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Kann ich einen Maurer- und Betonbauer beauftragen?

Ein Maurer- und Betonbaubetrieb kommt ins Spiel, wenn der Wasserschaden die Bausubstanz beschädigt hat. Das ist etwa der Fall, wenn Putz abplatzt, Mauerwerk durchfeuchtet ist oder Betonteile saniert werden müssen.

Diese Fachbetriebe übernehmen die Instandsetzung nach der Trocknung. Sie erneuern beschädigten Putz, reparieren Mauerwerk und stellen die ursprüngliche Bausubstanz wieder her.

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Wie läuft die Wasserschadensanierung ab?

Die Sanierung eines Wasserschadens erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Sofortmaßnahmen: Wasserzufuhr abstellen und Strom im betroffenen Bereich abschalten. Bei stehendem Wasser in der Nähe von Steckdosen besteht Lebensgefahr.
  2. Dokumentation: Fotografieren Sie den Schaden für die Versicherung, bevor Sie mit dem Aufräumen beginnen.
  3. Wasser entfernen: Stehendes Wasser mit Eimern, Tüchern oder einem Nasssauger beseitigen.
  4. Fachbetrieb kontaktieren: Je nach Schadensumfang eine Wasserschaden Firma anrufen, die den Schaden begutachtet.
  5. Trocknung: Professionelle Trocknungsgeräte entziehen der Bausubstanz die Feuchtigkeit. Dieser Prozess kann je nach Ausmaß mehrere Wochen dauern.
  6. Sanierung: Nach der vollständigen Trocknung werden beschädigte Bauteile repariert oder erneuert.
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Was kostet die Wasserschadensanierung?

Die Kosten für eine Wasserschadensanierung variieren stark je nach Schadensumfang. Für die reine Trocknung können Sie mit rund 500 bis 1.500 rechen. Bei größeren Schäden mit Sanierungsbedarf steigen die Kosten entsprechend.

Faktoren, die den Preis beeinflussen:

  • Größe der betroffenen Fläche
  • Dauer der Trocknung
  • Art und Umfang der Folgeschäden
  • Notwendige Sanierungsarbeiten

__Versicherung und Behörden in Österreich __

Bei einem Wasserschaden sollten Sie umgehend Ihre Haushalts- oder Gebäudeversicherung kontaktieren. In Österreich ist die Dokumentation durch einen Fachbetrieb oft Voraussetzung für die Schadensregulierung. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung, welche Fachbetriebe anerkannt werden.

Für Fragen zu behördlichen Anforderungen bei der Sanierung – etwa bei Schäden durch Hochwasser – wenden Sie sich an das Gemeindeamt oder die zuständige Baubehörde.

Wasserschaden selbst beheben oder Fachbetrieb beauftragen?

Bei einem Wasserschaden sind die Möglichkeiten für Eigenleistung begrenzt. Das Aufwischen von Wasser und das Lüften der Räume können Sie selbst übernehmen. Auch das Entfernen durchnässter Möbel oder Teppiche ist ohne Fachkenntnisse möglich.

Von folgenden Arbeiten sollten Sie absehen:

  • Elektrische Anlagen prüfen oder in Betrieb nehmen. Dies darf nur ein Elektrofachbetrieb.
  • Trocknung mit ungeeigneten Mitteln wie Heizløftern. Diese können die Schimmelbildung fördern.
  • Öffnen von Wänden oder Böden ohne Fachkenntnis. Dabei können Leitungen beschädigt werden.

Professionelle Trocknungsgeräte arbeiten kontrolliert und verhindern Folgeschäden. Ein Fachbetrieb überwacht den Trocknungsprozess und stellt sicher, dass die Restfeuchte auf ein unbedenkliches Niveau sinkt.

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Kontaktieren Sie Handwerker, um einen genauen Kostenvoranschlag für Ihren Auftrag zu erhalten.