
*Es handelt sich um Schätzungen, die auf Marktbeobachtung und Preisen auf MyHammer basieren. Sie wurden mit Hilfe von KI zusammengetragen.
Zusammenfassung der Kosten
- Eine Grundstücksvermessung kostet meist zwischen 1.600 und 2.500 Euro, bei einfachen Parzellen auch ab 800 Euro.
- Eine Grenzvermessung liegt in der Regel zwischen 800 und 2.500 Euro, je nach Komplexität und Grundstücksgröße.
- Der Gesamtpreis hängt stark von der Grundstücksgröße, der Geländebeschaffenheit und dem Zweck der Vermessung ab.
- Für aufwändige Neuvermessungen oder komplexe Grenzkorrekturen können die Kosten bis zu 6.000 Euro betragen.
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Grundstück vermessen: Wie hoch sind die Kosten?
Die Kosten für das Vermessen eines Grundstücks liegen typischerweise zwischen 1.600 und 2.500 Euro. Bei kleineren, unkomplizierten Parzellen sind auch Preise ab 800 Euro möglich, während aufwändige Projekte bis zu 6.000 Euro kosten können. Vermessungsleistungen werden von staatlich befugten Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen oder Ziviltechnikern durchgeführt und nach dem Vermessungsgesetz beziehungsweise den einschlägigen Honorarordnungen abgerechnet.
| Art der Vermessung | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Einfache Bestandsaufnahme | 800 – 1.500 € |
| Standardvermessung (bis 1.000 m²) | 1.600 – 2.500 € |
| Grenzvermessung | 800 – 2.500 € |
| Teilungsvermessung | 1.500 – 4.000 € |
| Neuvermessung (großes Grundstück) | 2.500 – 6.000 € |
Die Kosten variieren je nach Bundesland, da die Gebühren für Behördenleistungen und Grundbucheintragungen regional unterschiedlich geregelt sind. Ein Bauplaner oder Bauberater kann Ihnen vorab eine genaue Kostenschätzung erstellen.
Gut zu wissen: In Österreich dürfen Grundstücksvermessungen nur von staatlich befugten Ziviltechnikern oder Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden im Grundbuch und der Katastralmappe eingetragen.
Grundstücksvermessung: Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?
Die Kosten für eine Grundstücksvermessung hängen von mehreren Faktoren ab. Im Durchschnitt bewegen sich die Preise zwischen 1.600 und 2.500 Euro, können aber je nach Ausgangslage deutlich abweichen. Die wichtigsten Einflussfaktoren sind:
-
Grundstücksgröße: Je größer das Grundstück, desto höher der Vermessungsaufwand und damit die Kosten.
-
Geländebeschaffenheit: Stark hängiges, bewaldetes oder unzugängliches Gelände erhöht den Aufwand für die Vermessungsfachkraft erheblich.
-
Zweck der Vermessung: Eine einfache Bestandsaufnahme ist günstiger als eine Grenz- oder Teilungsvermessung mit Grundbucheintragung.
-
Vorhandene Unterlagen: Sind aktuelle Katasterunterlagen vorhanden, reduziert das den Aufwand. Fehlen Grenzpunkte oder sind diese unkenntlich, entstehen Mehrkosten.
-
Anzahl der Grenzpunkte: Mehr Grenzpunkte bedeuten mehr Messarbeit und höhere Kosten.
-
Behördengebühren: Für die Eintragung im Grundbuch und Kataster fallen zusätzliche Gebühren an, die je nach Bundesland variieren.
-
Anfahrt: Liegt das Grundstück in einer schwer erreichbaren oder abgelegenen Region, können Anfahrtskosten hinzukommen.
Gut zu wissen: Holen Sie mindestens zwei bis drei Angebote von verschiedenen Vermessungsbüros ein. Die Honorare können trotz gesetzlicher Richtsätze erheblich variieren, da die Abrechnung nach Aufwand oder pauschal erfolgen kann.

Wie hoch sind die Kosten für eine Grenzvermessung?
Eine Grundstücksvermessung erfasst ein Grundstück in seiner gesamten Ausdehnung: Lage, Fläche, Höhe und alle relevanten Merkmale werden vollständig aufgenommen und im Kataster dokumentiert. Eine Grenzvermessung ist dagegen enger gefasst: Sie dient ausschließlich dazu, die genauen Grenzpunkte zwischen zwei oder mehreren Grundstücken rechtssicher festzustellen, zu kennzeichnen und einzutragen.
Die Grenzvermessung ist in der Regel nicht im Standardpreis einer Grundstücksvermessung enthalten und wird separat beauftragt und abgerechnet, sofern sie nicht ausdrücklich im vereinbarten Leistungsumfang enthalten ist. Sie kann als eigenständige Leistung beauftragt werden oder Teil einer umfassenderen Grundstücksvermessung sein.
| Leistung | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Grenzpunktfeststellung (je Punkt) | 150 – 400 € |
| Grenzkataster-Eintragung | 300 – 800 € |
| Vollständige Grenzvermessung | 800 – 2.500 € |
Ist eine Grenze strittig oder müssen Grenzpunkte neu gesetzt werden, steigt der Aufwand erheblich. In solchen Fällen empfiehlt sich eine frühzeitige Abstimmung mit dem Nachbarn, um Kosten und Zeitaufwand zu minimieren. Ein Bauplaner kann auch die Kommunikation mit der zuständigen Vermessungsbehörde übernehmen.
Für die Eintragung in den Grenzkataster fallen zusätzliche Behördengebühren an. Diese richten sich nach dem Wert des Grundstücks sowie dem Umfang der einzutragenden Änderungen.
Gut zu wissen: Erst wenn ein Grundstück im Grenzkataster eingetragen ist, gilt es als katastral abgegrenzt. Das erhöht die Rechtssicherheit bei Kauf, Bebauung oder Erbschaft deutlich.
Neuvermessung oder Teilungsvermessung: Welche Kosten fallen an?
Wer ein Grundstück neu vermessen oder aufteilen möchte, benötigt entweder eine Neuvermessung oder eine Teilungsvermessung. Beide Leistungen unterscheiden sich in Umfang und Preis erheblich. Die Kosten beginnen bei rund 1.500 Euro und können bei großen oder komplexen Projekten auf 6.000 Euro und mehr ansteigen.
Neuvermessung
Eine Neuvermessung ist notwendig, wenn keine verwertbaren Bestandsunterlagen vorliegen oder die vorhandenen Daten veraltet sind. Dabei wird das Grundstück vollständig neu erfasst und in das Kataster eingetragen. Die Kosten liegen je nach Größe und Lage zwischen 2.500 und 6.000 Euro.
Teilungsvermessung
Bei der Teilungsvermessung wird ein bestehendes Grundstück in zwei oder mehr eigenständige Parzellen aufgeteilt. Dazu müssen neue Grenzpunkte gesetzt, ein Teilungsplan erstellt und die Änderung im Grundbuch eingetragen werden. Die Kosten für die Bauplanung und Statik kommen gegebenenfalls noch hinzu.
| Leistung | Kosten (ca.) |
|---|---|
| Neuvermessung (bis 2.000 m²) | 2.500 – 4.000 € |
| Neuvermessung (über 2.000 m²) | 4.000 – 6.000 € |
| Teilungsvermessung (2 Parzellen) | 1.500 – 3.500 € |
| Teilungsplan mit Grundbucheintrag | 2.000 – 4.000 € |
Gut zu wissen: Eine Teilungsvermessung erfordert in der Regel eine Genehmigung der zuständigen Baubehörde. Planen Sie daher ausreichend Zeit für das Genehmigungsverfahren ein.
Wie lassen sich die Kosten für das Vermessen eines Grundstücks senken?
Die Kosten für eine Grundstücksvermessung lassen sich aber mit der richtigen Vorbereitung oft deutlich reduzieren. Da die Honorare nach Aufwand abgerechnet werden, zahlt sich jede Maßnahme aus, die den Zeit- und Rechercheaufwand des Vermessungsbüros verringert. Auch organisatorische Entscheidungen, etwa ob man Arbeiten bündelt oder Kosten mit Nachbarn teilt, können mehrere hundert Euro Ersparnis bringen. Diese Tipps helfen, unnötige Mehrkosten zu vermeiden:
- Alle vorhandenen Unterlagen wie ältere Pläne, Kaufverträge und Grundbuchauszüge vorab zusammenstellen: Das reduziert den Rechercheaufwand erheblich.
- Nachbarn frühzeitig einbeziehen: Gemeinsame Grenzvermessungen können günstiger sein, wenn beide Seiten sich die Kosten teilen.
- Mehrere Angebote einholen und Leistungsumfang genau vergleichen, da die Honorare auch bei gesetzlichen Richtsätzen variieren können.
- Vermessungsarbeiten mit anderen Baumaßnahmen kombinieren: Wer ohnehin einen Bauplan erstellen lässt, kann die Vermessung oft günstig im Paket beauftragen.

FAQ: Häufige Fragen zum Grundstück vermessen
Wer darf ein Grundstück vermessen?
In Österreich sind ausschließlich staatlich befugte Ziviltechniker der Fachrichtung Vermessungswesen sowie Ingenieurkonsulenten für Vermessungswesen dazu berechtigt, Grundstücke amtlich zu vermessen und die Ergebnisse im Kataster eintragen zu lassen. Nur ihre Messungen haben rechtliche Gültigkeit für Grundbuch und Katastralmappe.
Wann ist eine Grundstücksvermessung Pflicht?
Eine Vermessung ist verpflichtend bei der Teilung oder Neubegründung von Grundstücken, bei Grenzstreitigkeiten und vor größeren Bauprojekten, wenn keine aktuellen Katasterunterlagen vorliegen. Wer baut, sollte dabei auch die Kosten für den Erdaushub einkalkulieren, da dies in der Regel vor Baubeginn zusammen mit der Grundstückvermessung anfällt.
Wie lange dauert eine Grundstücksvermessung?
Die eigentliche Feldarbeit dauert je nach Grundstücksgröße und Komplexität zwischen einem halben und mehreren vollen Arbeitstagen. Die anschließende Büroarbeit, Berichterstellung und Grundbucheintragung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Behördenverfahren verlängern den Gesamtprozess oft zusätzlich.
Was ist der Unterschied zwischen Katasterplan und Grundbuch zur Eintragung eines Grundstücks?
Der Katasterplan (Katastralmappe) zeigt die geometrische Lage und Fläche von Grundstücken. Das Grundbuch dokumentiert hingegen die rechtlichen Verhältnisse wie Eigentümer, Lasten und Rechte. Beide Register ergänzen sich und werden bei Vermessungen aktualisiert.
Müssen die Nachbarn bei einer Grenzvermessung dabei sein?
Eine Grenzvermessung sollte im Einvernehmen mit den angrenzenden Grundstückseigentümern erfolgen. In der Regel werden alle Beteiligten zur Vermessung eingeladen und müssen das Ergebnis bestätigen. Kommt keine Einigung zustande, ist ein behördliches Grenzfeststellungsverfahren möglich, was jedoch Zeit und Zusatzkosten verursacht.
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