Terrassenplatten verlegen: Wen beauftragen?
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Terrassenplatten fachgerecht verlegen zu lassen ist in Österreich Aufgabe eines Garten- und Landschaftsbaubetriebs. Diese Spezialisten schaffen den nötigen tragfähigen Untergrund und sorgen dafür, dass die Platten dauerhaft in Position bleiben. Welcher Betrieb für Ihr Vorhaben passt, richtet sich nach dem gewählten Material und der Größe der Fläche.
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Warum einen Garten- und Landschaftsbauer beauftragen?
Garten- und Landschaftsbaubetriebe decken alle Leistungen rund um die Terrassengestaltung ab – vom Aushub bis zur verlegten Fläche aus einer Hand.
Das spricht für einen GaLaBau-Betrieb:
- Solider Untergrund als Basis: Ohne eine fachgerecht aufgebaute Trag- und Bettungsschicht hält keine Terrasse dauerhaft. GaLaBau-Betriebe beherrschen den korrekten Schichtaufbau für jeden Bodentyp.
- Plattenvielfalt im Griff: Beton, Naturstein oder Feinsteinzeug – jedes Material hat eigene Verarbeitungsanforderungen, die erfahrene Fachbetriebe sicher umsetzen.
- Wasserführung von Anfang an einplanen: Damit Regenwasser geordnet abläuft und sich keine Pfützen bilden, wird das Gefälle bereits in der Planungsphase festgelegt.
- Haftung beim Profi: Fachbetriebe stehen für ihre Ausführung gerade und sind entsprechend versichert.
Je nach Bundesland und Bodenbeschaffenheit können die Anforderungen an den Unterbau variieren. In alpinen Lagen und frostgefährdeten Gebieten ist eine besonders tiefe Tragschicht nötig, um Frostschäden zu vermeiden. Zertifizierte Fachbetriebe finden Sie über die Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Bundesinnung der Gärtner und Floristen.
Hinweis: In manchen Gemeinden gibt es Versickerungsgebote für befestigte Außenflächen. Erkundigen Sie sich vorab beim Gemeindeamt, ob für Ihre Terrasse Auflagen zur Regenwasserversickerung gelten.
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Kann ich einen Tischler beauftragen?
Wer eine Holzterrasse oder WPC-Dielen statt Steinplatten bevorzugt, ist bei einem Tischlerbetrieb gut aufgehoben. Tischler sind in Österreich die Fachleute für Holz und Holzwerkstoffe aller Art.
Wann ein Tischlerbetrieb die richtige Wahl ist:
- Heimische und exotische Hölzer: Lärche, Douglasie oder Tropenholz – Tischler kennen die unterschiedlichen Eigenschaften und pflegerischen Anforderungen jeder Holzart.
- WPC als pflegeleichte Alternative: Für Terrassendielen aus Verbundwerkstoffen bringen Tischler das notwendige Know-how für eine saubere Montage mit.
- Tragende Unterkonstruktion: Die hölzerne Rahmenkonstruktion wird lastgerecht berechnet, dimensioniert und fachgerecht montiert.
Für Steinplatten bleibt der GaLaBau-Betrieb die bessere Wahl, weil die nötige Kompetenz bei Erd- und Tiefbauarbeiten dort gebündelt ist.
Wie läuft das Verlegen von Terrassenplatten ab?
Die professionelle Verlegung erfolgt in klar definierten Arbeitsschritten:
- Bestandsaufnahme vor Ort: Der Fachbetrieb analysiert Untergrund, Gefällesituation und Entwässerungsmöglichkeiten.
- Aushub und Bodenverdichtung: Je nach Untergrund wird der Boden 30 bis 40 cm tief ausgehoben und anschließend maschinell verdichtet.
- Schottertragschicht herstellen: Schotter oder Kies wird lagenweise eingebaut und verdichtet – das schafft Tragfähigkeit und ermöglicht die Wasserversickerung.
- Splittbettung einbringen: Eine präzise abgezogene Schicht aus Splitt oder Sand bildet das Auflager für die Platten.
- Platten setzen: Die Terrassenplatten werden mit einheitlichen Fugenabständen und kontrolliertem Gefälle verlegt.
- Fugen schließen: Fugensand oder Fugensplitt wird eingekehrt und eingeschlämmt, um ein stabiles Fugenbild zu erzielen.

Was kostet das Verlegen von Terrassenplatten?
Die Gesamtkosten richten sich nach Flächengröße, Materialwahl und dem erforderlichen Unterbauaufwand. Für die Verlegeleistung allein kalkulieren Sie mit rund 20 bis 50 € je Quadratmeter. Material, Erdarbeiten und Aushubentsorgung kommen noch hinzu. Anspruchsvolle Projekte mit Naturstein oder problematischen Bodenverhältnissen liegen preislich darüber.
Detaillierte Preisinfos finden Sie im Kosten-Ratgeber für das Verlegen von Terrassenplatten.
Terrassenplatten selbst verlegen oder Fachbetrieb beauftragen?
Terrassenplatten zu verlegen klingt machbar – der Teufel steckt jedoch im Unterbau. Wer Verdichtung und Schichtaufbau unterschätzt, riskiert absackende Platten, Wasseransammlungen und teure Nachbesserungen.
Typische Risiken bei der Eigenleistung:
- Tragschicht zu dünn oder schlecht verdichtet: Die Platten beginnen sich mit der Zeit zu setzen und werden uneben.
- Gefälle nicht beachtet: Stehendes Wasser auf der Terrasse ist die häufigste Folge eines falsch geplanten Abflusses.
- Unterschätzter Zeitaufwand: Selbst auf 20 bis 30 m² sind ohne Erfahrung mehrere Arbeitstage realistisch.
Überschaubare Flächen mit bereits vorhandenem, tragfähigem Untergrund können geübte Heimwerker in Angriff nehmen. Bei größeren Terrassen oder edlen Materialien wie Naturstein zahlt es sich aus, einen Fachbetrieb zu beauftragen.
Kontaktieren Sie Handwerker, um einen genauen Kostenvoranschlag für Ihren Auftrag zu erhalten.