
*Es handelt sich um Schätzungen, die auf Marktbeobachtung und Preisen auf MyHammer basieren. Sie wurden mit Hilfe von KI zusammengetragen.
Zusammenfassung der Kosten
Gartenpflege kostet meist 35 bis 60 Euro pro Stunde oder 0,20 bis 2,50 Euro pro m², abhängig von Aufwand und Gartengröße.
Für Rasenmähen, Heckenschnitt oder Unkrautentfernung fallen etwa 30 bis 60 Euro pro Stunde an, Baumschnitt kann bis zu 80 Euro kosten.
Ein Gartenpflege-Abo beginnt ab rund 80 Euro pro Monat und eignet sich für regelmäßige, ganzjährige Betreuung.
Zusatzkosten wie Grünschnitt-Entsorgung liegen bei 20 bis 100 Euro, Bewässerungssysteme starten meist ab etwa 100 Euro.
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Gartenpflege: Wie gestalten sich die Kosten?
Die Kosten für eine Gartenpflege vom Fachmann hängen vor allem von der Größe des Gartens, dem Pflegeaufwand und den gewünschten Leistungen ab. Bei einmaligen Aufträgen und je nachdem, wie groß der jeweilige Außenbereich ist bzw. wie umfangreich die Arbeiten ausfallen, werden die Gartenpflege-Kosten entweder pro Stunde oder Quadratmeter abgerechnet. Während die Stundensätze aktuell bei 35 bis 70 Euro liegen, bewegen sich die Gartenpflege-Kosten pro qm meist zwischen 0,20 und 2,50 Euro.
Zu den größten Kostenfaktoren zählen der Arbeitsaufwand sowie saisonale Arbeiten wie Baum- und Heckenschnitt oder die Entsorgung von Grünschnitt. Auch Anfahrt und regionale Unterschiede – etwa zwischen Wien und ländlichen Gebieten – wirken sich auf den Preis aus. Die typischen aktuellen Richtwerte sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
| Leistung | Typische Kosten |
|---|---|
| Rasenmähen | 30 – 50 €/Stunde |
| Heckenschnitt | 35 – 60 €/Stunde |
| Unkraut entfernen | 30 – 45 €/Stunde |
| Baumschnitt | 45 – 80 €/Stunde |
| Gartenpflege-Abo | ab 80 €/Monat |
| Grünschnitt entsorgen | 20 – 80 € |
Gut zu wissen: Viele Betriebe bieten auch ein Gartenpflege-Abo an, mit dem Sie langfristig Kosten sparen können und die sich besonders bei laufender Betreuung lohnen. Aktuell starten Gartenpflege-Abo-Kosten ab rund 80 Euro monatlich, abhängig von Gartengröße und Intervall der Betreuung. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote von regionalen Fachbetrieben einzuholen.
Was sind die wichtigsten Kostenfaktoren bei der Gartenpflege?
Die Gartenpflege-Kosten pro Stunde und auch pro qm werden von mehreren Faktoren beeinflusst. Neben der Gartengröße spielen auch Pflegezustand und Leistungsumfang eine entscheidende Rolle. Besonders wichtig sind dabei folgende Punkte:
Art der Bepflanzung: Anspruchsvolle Pflanzen, Hecken, Rosenbeete oder exotische Gewächse benötigen meist mehr Pflege als einfache Grünflächen. Auch klassische Rasen und Rollrasen verursachen unterschiedliche Kosten.
Pflegezustand des Gartens: Regelmäßig gepflegte Gärten verursachen deutlich weniger Aufwand als verwilderte Flächen mit starkem Unkrautbewuchs oder ungepflegten Hecken, die zusätzliche Kosten beim Heckenschnitt verursachen.
Saison und Wetter: Im Frühjahr und Herbst steigen die Gartenpflege-Preise durch intensivere Arbeiten an – etwa Rückschnitt, Laubentfernung oder Neupflanzungen.
Zusätzliche Arbeiten: Leistungen wie Baumfällungen, Wurzelentfernung, Bewässerungssysteme oder die Entsorgung großer Mengen Grünschnitt werden meist separat verrechnet.
Lage und Erreichbarkeit: Gärten in Hanglage oder schwer zugängliche Grundstücke erhöhen den Arbeitsaufwand und können zusätzliche Maschinen oder Sicherheitsmaßnahmen erforderlich machen. Das beeinflusst vor allem die Gartenpflege-Kosten pro qm.
Wie unterscheiden sich die Kosten für die Gartenpflege im Jahresverlauf?
Die Gartenpflege verursacht in Österreich je nach Jahreszeit unterschiedlich hohe Kosten, da sich die anfallenden Arbeiten im Laufe des Jahres deutlich verändern. Während im Frühjahr vor allem Pflanz- und Rückschnittarbeiten anfallen, stehen im Sommer regelmäßige Pflegearbeiten wie Rasenmähen und Bewässerung im Mittelpunkt. Herbst und Winter werden häufig für Laubarbeiten, Rückschnitt und die Vorbereitung des Gartens für die nächste Saison genutzt.
- Im Frühling stehen typischerweise Rückschnitt, Bodenpflege, Düngung und neue Bepflanzungen an.
- Im Sommer verursachen regelmäßiges Rasenmähen, Bewässern und Heckenschnitt den größten Aufwand.
- Im Herbst fallen vor allem Laubentfernung, Rückschnitt und Vorbereitungen auf den Winter ins Gewicht.
- Der Winter eignet sich besonders für Baum- und Strauchschnitt sowie kleinere Pflege- und Planungsarbeiten.
MyHammer-Tipp: Eine regelmäßige Gartenpflege über das ganze Jahr verteilt hilft dabei, größere Folgekosten durch verwilderte Flächen oder übermäßigen Pflanzenwuchs zu vermeiden. Viele Gartenbaubetriebe in Österreich bieten dafür Gartenpflege-Abos odder saisonale Wartungspakete wie den Winterdienst zu fixen Kosten an.

Welche Zusatzkosten können bei der Gartenpflege anfallen?
Neben den regulären Kosten für Rasenmähen, Heckenschnitt oder Unkrautentfernung können bei der Gartenpflege zusätzliche Preise verursachen, die häufig nicht in der Budgetplanung berücksichtigt werden. Achten Sie vor allem auf die folgenden Extrakosten:
1. Entsorgung von Grünschnitt und Gartenabfällen: Für die Abfuhr von Laub, Ästen, Strauchschnitt oder größeren Gartenabfällen verrechnen viele Betriebe zusätzliche Gebühren. Je nach Menge liegen die Kosten meist zwischen etwa 20 und 100 Euro.
2. Dünger, Erde und Pflanzenschutz: Spezielle Dünger, Unkrautmittel oder hochwertige Pflanzenerde sind in vielen Angeboten nicht enthalten und werden extra berechnet. Besonders bei empfindlichen Pflanzen oder größeren Beeten können dadurch zusätzliche Kosten entstehen.
3. Saisonale Neubepflanzungen: Nach Frostschäden, Trockenperioden oder zur saisonalen Verschönerung des Gartens können neue Pflanzen, Blumen oder Sträucher notwendig werden. Die Kosten variieren dabei stark nach Pflanzenart und Menge.
4. Bewässerungssysteme und Reparaturen: Die Installation automatischer Bewässerungssysteme oder Reparaturen an bestehenden Anlagen verursachen zusätzliche Ausgaben. Kleinere Wartungen beginnen oft bei rund 100 Euro, größere Systeme können mehrere 1.000 Euro kosten.
5. Anfahrt und Spezialgeräte: Bei schwer zugänglichen Grundstücken oder umfangreichen Arbeiten kommen teilweise Zuschläge für Maschinen, Häcksler, Hebebühnen oder längere Anfahrtswege hinzu.

Wer trägt die Kosten für Gartenpflege: Mieter oder Vermieter?
Wer die Kosten für die Gartenpflege trägt, ist vor allem davon abhängig, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Grundsätzlich gilt: Der Vermieter ist für die Erhaltung des Grundstücks und damit auch des Gartens verantwortlich. Allerdings können bestimmte Gartenpflege-Kosten unter Umständen auf die Mieter überwälzt werden.
Typischerweise ist im Mietvertrag geregelt, ob und in welchem Umfang Mieter kleinere Gartenarbeiten selbst übernehmen müssen – etwa Rasenmähen, Unkraut jäten oder das Entfernen von Laub. Diese sogenannten „laufenden Pflegearbeiten“ sind in vielen Fällen Teil der Nebenpflichten des Mieters, sofern sie zumutbar und klar vereinbart sind. Größere Arbeiten wie Baumschnitt, Neugestaltung des Gartens oder die Instandhaltung von Hecken, Bewässerungssystemen oder Bäumen fallen hingegen in der Regel in den Verantwortungsbereich des Vermieters.
Wichtig: Ob Mieter oder Vermieter die Gartenpflege zahlen, hängt immer von der konkreten vertraglichen Vereinbarung ab. Im Zweifel lohnt sich ein genauer Blick in den Mietvertrag oder eine rechtliche Beratung, um Missverständnisse zu vermeiden.

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