
*Es handelt sich um Schätzungen, die auf Marktbeobachtung und Preisen auf MyHammer basieren. Sie wurden mit Hilfe von KI zusammengetragen.
Zusammenfassung der Kosten
- Ein Sommergarten kostet in Österreich meist zwischen 8.000 und 25.000 Euro, abhängig von Größe, Materialwahl und Konstruktionsart.
- Die Kosten pro Quadratmeter liegen je nach Ausstattung bei etwa 400 bis 1.200 Euro, wobei Glasfassaden und Sondermaße den Preis deutlich erhöhen können.
- Im Vergleich zum Wintergarten fällt ein Sommergarten günstiger aus, da er keine aufwändige Beheizung oder Dämmung benötigt.
- Für eine realistische Kostenschätzung empfiehlt es sich, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und Materialien sowie Grundriss vorab festzulegen.
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- Kostenübersicht
- Kostenfaktoren
- Sommergarten vs. Wintergarten: Kostenvergleich
- Mögliche Zusatzkosten
- Spartipps
- FAQs
Was kostet ein Sommergarten?
Ein Sommergarten kostet in Österreich durchschnittlich 8.000 bis 25.000 Euro für eine typische Größe zwischen 15 und 30 Quadratmetern. Einfache Konstruktionen aus Aluminium mit Polycarbonat-Dach sind ab rund 3.500 Euro erhältlich, während aufwändigere Ausführungen mit Glasdach, Holzkonstruktion und hochwertiger Verglasung schnell 30.000 bis 40.000 Euro und mehr erreichen können.
Preisübersicht nach Bauart:
| Bauart | Preisspanne |
|---|---|
| Einfach (Alu/Polycarbonat) | 3.500 – 8.000 € |
| Standard (Alu/Glas) | 8.000 – 18.000 € |
| Hochwertig (Holz/Glas) | 18.000 – 40.000 € |
Gut zu wissen: Die angegebenen Preise beziehen sich auf die Lieferung und Montage durch ein Bauunternehmen und schließen in der Regel Fundament und Bodenbelag nicht ein. Diese Zusatzarbeiten sollten beim Budgetieren berücksichtigt werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten eines Sommergartens?
Die Gesamtkosten für einen Sommergarten liegen in der Regel zwischen 400 und 1.200 Euro pro Quadratmeter, je nach Materialwahl, Größe und Region. Mehrere Faktoren bestimmen, wie hoch die Kosten Ihres Projekts am Ende sind.
Größe und Grundriss
Je größer die Grundfläche, desto höher sind die Gesamtkosten. Gleichzeitig sinken die Kosten pro Quadratmeter bei größeren Anlagen, da Material- und Montageaufwand sich effizienter verteilen. Ein Sommergarten mit 10 m² kostet pro Quadratmeter oft mehr als ein Modell mit 25 m².
Material der Konstruktion
- Aluminium ist wartungsarm, witterungsbeständig und günstiger in der Anschaffung
- Holz wirkt hochwertiger, erfordert jedoch regelmäßige Pflege und ist teurer
- Stahl-Glas-Kombinationen werden im modernen Hausbau eingesetzt und liegen preislich im gehobenen Bereich
Verglasung
Einfachverglasung aus Polycarbonat kostet weniger als Einscheiben-Sicherheitsglas. Isolierverglasung (Doppelscheibe) bietet besseren Wärmeschutz und ist teurer, macht aber besonders bei Herbstnutzung Sinn. Spezialglas mit UV-Schutz oder Sonnenschutzbeschichtung erhöht den Preis weiter.
Dachform
Ein einfaches Pultdach ist günstiger als ein Satteldach oder ein gebogenes Runddach. Komplexere Formen erhöhen den Materialaufwand und die Montagezeit.
Gut zu wissen: Bereits kleine Änderungen im Grundriss oder bei der Glasart können die Kosten erheblich verschieben. Ein detailliertes Angebot von einem Bauunternehmen hilft, Überraschungen beim Budget zu vermeiden.
Sommergarten vs. Wintergarten: Was kostet mehr?
Der Hauptunterschied zwischen einem Sommer- und einem Wintergarten liegt in der Isolierung und der Möglichkeit zur Beheizung. Ein Sommergarten kostet typischerweise 30 bis 50 % weniger als ein vergleichbarer Wintergarten, da auf aufwändige Wärmedämmung und Heiztechnik verzichtet wird.
| Vergleich | Sommergarten | Wintergarten |
|---|---|---|
| Typische Kosten | 8.000 – 25.000 € | 15.000 – 50.000 € |
| Nutzungszeit | Frühling bis Herbst | Ganzjährig |
| Dämmung nötig | Nein | Ja |
Die Kosten für einen Wintergarten liegen höher, weil neben der aufwändigeren Verglasung auch Heizkörper, Fußbodenheizung und isolierte Bodenkonstruktionen anfallen. Wer seinen Außenbereich hauptsächlich im Sommer nutzen möchte, fährt mit einem Sommergarten kostengünstiger.
Sommergarten aus Glas
Eine reine Glaskonstruktion ist ein beliebtes Upgrade für den Sommergarten. Die Kosten für ein Glasdach liegen im Vergleich zu Polycarbonat rund 20 bis 40 % höher, bieten aber mehr Lichtdurchlässigkeit und eine bessere Optik. Bei einem 20-m²-Sommergarten bedeutet das Mehrkosten von etwa 1.500 bis 4.000 Euro allein für das Dach.

Welche Zusatzkosten fallen beim Bau eines Sommergartens an?
Neben den reinen Baukosten sollten Sie weitere Posten einkalkulieren. Je nach Untergrund, Ausstattung und regionalen Gegebenheiten kommen schnell 2.000 bis 8.000 Euro an Zusatzkosten hinzu.
Fundament und Bodenplatte
Für eine Stahlbeton-Bodenplatte fallen je nach Größe und Bodenbeschaffenheit 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter an. Bei einem 20-m²-Sommergarten wären das 1.600 bis 3.000 Euro. Alternativ sind Punktfundamente günstiger, bieten aber weniger Stabilität.
Bodenbelag
Fliesen, Holzdielen oder Verbundwerkstoffe kosten je nach Qualität 30 bis 120 Euro pro Quadratmeter für Material und Verlegung. Wer gleichzeitig eine Terrasse anlegen möchte, kann Bodenbelag und Verlegung oft kombinieren und so bei den Kosten für die Terrassengestaltung sparen.
Elektroinstallation
Beleuchtung, Steckdosen und Ventilatoren erhöhen die Nutzungsqualität, kosten aber zusätzlich. Rechnen Sie mit 500 bis 2.000 Euro für eine einfache Elektroinstallation.
Sonnenschutz und Beschattung
Markisen, Rollos oder integrierte Lamellen schützen vor starker Sonneneinstrahlung. Kosten: 300 bis 1.500 Euro, je nach System und Größe.
Gut zu wissen: Für Sommergartenbauten ab einer bestimmten Größe ist eine Baugenehmigung erforderlich. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Gemeinde, welche Vorschriften gelten, um nachträgliche Kosten zu vermeiden.
Wie lassen sich beim Sommergarten Kosten sparen?
Die Kosten für einen Sommergarten lassen sich mit der richtigen Planung deutlich reduzieren. Wer sich früh für die passenden Materialien und Maße entscheidet, kann bereits ab 3.500 bis 6.000 Euro eine funktionale und attraktive Lösung realisieren.
- Standardmaße wählen: Sonderanfertigungen kosten deutlich mehr als Modelle aus dem Katalog. Standardbreiten und -tiefen senken Material- und Montagekosten spürbar.
- Polycarbonat statt Glas: Das Dach macht einen großen Anteil der Materialkosten aus. Eine Eindeckung aus Polycarbonat-Hohlkammerplatten spart gegenüber Glas 20 bis 40 %.
- Aluminium statt Holz: Aluminium ist in der Anschaffung günstiger und erfordert keine regelmäßige Imprägnierung oder Anstriche.
- Fundament selbst vorbereiten: Einfache Vorarbeiten wie das Abräumen von Bewuchs oder das Ausheben kleiner Mengen Erdreich können von Hauseigentümern übernommen werden, um Lohnkosten zu senken.
- Mehrere Angebote einholen: Preise für denselben Sommergarten können je nach Betrieb stark variieren. Drei bis fünf Vergleichsangebote von verschiedenen Fachbetrieben liefern die Grundlage für eine fundierte Entscheidung.
Eine weitere Möglichkeit der Kostensenkung ist die Kombination mit einer bereits geplanten Terrassengestaltung: Fundament und Bodenbelag können gemeinsam geplant und günstiger ausgeführt werden.
FAQ: Häufige Fragen zum Sommergarten
Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Sommergarten?
Das hängt von der Gemeinde und der Größe des Anbaus ab. In vielen österreichischen Bundesländern sind Sommergartenbauten bis zu einer bestimmten Grundfläche genehmigungsfrei, jedoch muss in jedem Fall der Bebauungsplan und der Grenzabstand beachtet werden. Erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Gemeinde, bevor Sie mit der Planung beginnen.
Wie lange dauert der Aufbau eines Sommergartens?
Die reine Montage eines vorgefertigten Sommergartens dauert bei einem Fachbetrieb meist zwei bis fünf Arbeitstage. Hinzu kommen Vorlaufzeiten für Planung, Genehmigungen und Lieferung, sodass vom Auftrag bis zur Fertigstellung häufig vier bis acht Wochen vergehen.
Kann ich einen Sommergarten nachträglich zum Wintergarten ausbauen?
Ja, das ist möglich, erfordert aber nachträgliche Investitionen in Dämmung, isolierte Verglasung und Heizung. Wenn ein späterer Ausbau geplant ist, empfiehlt es sich, die Tragkonstruktion von Anfang an entsprechend zu dimensionieren. Besprechen Sie das mit dem ausführenden Fachbetrieb.
Welche Unterhaltungskosten fallen für einen Sommergarten an?
Aluminium-Konstruktionen sind nahezu wartungsfrei. Holz muss je nach Holzart alle ein bis drei Jahre gestrichen oder imprägniert werden, was Kosten von 150 bis 500 Euro verursachen kann. Dichtungen sollten regelmäßig geprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden.
Was ist der Unterschied zwischen Sommergarten und Pergola?
Eine Pergola ist ein offenes oder halb offenes Rankgerüst ohne vollständige Verglasung, das keinen Witterungsschutz bietet. Ein Sommergarten hingegen ist ein geschlossener Anbau mit Wänden und Dach aus Glas oder Polycarbonat, der Regen und Wind abhält und die Nutzungszeit verlängert.
Jetzt geeignete Fachbetriebe für Ihren Sommergarten finden
Wer einen Sommergarten bauen möchte, ist mit einem Bauunternehmen gut beraten, das Erfahrung mit Anbauten und Außenkonstruktionen hat. Über MyHammer können Sie Ihr Projekt beschreiben und Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region erhalten, um Preise zu vergleichen und die passende Fachkraft zu finden.
