
*Es handelt sich um Schätzungen, die auf Marktbeobachtung und Preisen auf MyHammer basieren.
Sie wurden mit Hilfe von KI zusammengetragen.
Zusammenfassung der Kosten
- Ein vollständiger Hausabriss kostet in der Regel zwischen 9.500 und 16.000 Euro, bei größeren oder komplexen Objekten auch deutlich mehr.
- Abbrucharbeiten kosten pro m³ umbauten Raum meist zwischen 30 und 80 Euro, je nach Bausubstanz, Lage und Schadstoffbelastung.
- Die Entsorgung von Bauschutt und Sondermüll ist ein wesentlicher Kostenfaktor und sollte bei der Budgetplanung unbedingt berücksichtigt werden.
- Mit MyHammer finden Sie geeignete Abrissunternehmen aus Ihrer Region und erhalten meist zeitnah unverbindliche Angebote für Ihr Projekt.
Der zuverlässige Weg, Handwerker zu beauftragen: Finden Sie mit MyHammer geeignete Abrissunternehmen aus Ihrer Umgebung und erhalten Sie Angebote von Fachbetrieben in Ihr Postfach.
In diesem Artikel geht es um:
Was sind die allgemeinen Kosten für Abbrucharbeiten?
Die Kosten für Abbrucharbeiten hängen stark davon ab, um welche Art von Abriss es geht: Ein vollständiger Hausabriss kostet zwischen 9.500 und 16.000 Euro für ein typisches Einfamilienhaus, kleinere Maßnahmen wie das Entfernen einer Garage oder eines Nebengebäudes beginnen bereits ab rund 500 Euro. Bei größeren Objekten wie Mehrfamilienhäusern oder Gewerbebauten können die Kosten auf bis zu 80.000 Euro steigen. Als grobe Kalkulationsbasis gilt ein Richtwert von 30 bis 80 Euro pro Kubikmeter umbauten Raum – je nach Bausubstanz, Lage und Entsorgungsaufwand.
| Projekttyp | Kosten |
|---|---|
| Kleinere Abbrucharbeiten | ab 500 € |
| Einfamilienhaus abreißen | 9.500 – 16.000 € |
| Größeres Gebäude / Gewerbe | 20.000 – 80.000 € |
| Abbruch pro m³ Bauvolumen | 30 – 80 € |
Die Abbruchkosten hängen stark vom Umfang des Projekts ab. Ein reiner Innenabbruch, etwa das Entfernen von Trennwänden oder Bodenbelägen, kostet deutlich weniger als ein kompletter Gebäudeabriss inklusive Fundament und Entsorgung.
MyHammer-Tipp: Fordern Sie vor der Vergabe immer mehrere Angebote von geeigneten Abrissunternehmen an. Abbruchprojekte unterscheiden sich stark in Aufwand und Risiko – ein Vor-Ort-Termin zur Besichtigung ist bei größeren Projekten empfehlenswert.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für Abbrucharbeiten?
Die Kosten für Abbrucharbeiten von Gebäuden liegen zwischen 30 und 80 Euro pro m³, und diese Bandbreite entsteht durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Wer die wichtigsten Kostentreiber kennt, kann sein Projekt realistischer kalkulieren und Angebote gezielter vergleichen.
-
Gebäudegröße und Bauvolumen: Je mehr Kubikmeter umbauter Raum abgebrochen werden müssen, desto höher die Gesamtkosten. Größere Objekte können jedoch günstigere Einheitspreise erzielen, da der Rüst- und Planungsaufwand relativ sinkt.
-
Bausubstanz und Konstruktion: Massivbau aus Beton oder Stahlbeton ist aufwendiger abzubrechen als ein Holzständerhaus. Stahlbetondecken und armierte Fundamente erhöhen den Maschinenaufwand und damit die Kosten erheblich.
-
Schadstoffbelastung: Gebäude, die vor 1990 errichtet wurden, enthalten häufig Asbest, PCB oder andere Schadstoffe. Die Schadstoffsanierung vor dem eigentlichen Abriss ist gesetzlich vorgeschrieben und kann die Gesamtkosten um 20 bis 50 Prozent erhöhen.
-
Zugänglichkeit und Lage: Enge Grundstücke, Hanglage oder angrenzende Bebauung erschweren den Maschineneinsatz und erfordern mehr Handarbeit – das treibt den Preis nach oben.
-
Entsorgungskosten: Bauschutt, Sondermüll und schadstoffbelastetes Material müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Kosten für die Bauschuttentsorgung liegen je nach Material und Menge bei 20 bis 60 Euro pro Tonne.
-
Baugenehmigung und Behördenverfahren: Für den Abriss ganzer Gebäude ist in der Regel eine behördliche Abbruchbewilligung erforderlich, deren Einholung Zeit und Kosten verursacht.
Gut zu wissen: Planen Sie bei Abbruchprojekten immer einen Puffer von 15 bis 20 Prozent ein. Unvorhergesehene Schadstoffe, verborgene Bauteile oder behördliche Auflagen können das Budget erheblich beeinflussen.

Haus abreißen lassen: Was kostet ein vollständiger Gebäudeabriss?
Ein vollständiger Hausabriss kostet im Durchschnitt rund 12.000 Euro für ein kleines Einfamilienhaus, kann aber je nach Größe, Bauweise und Lage stark abweichen. Für den Abriss eines typischen Einfamilienhauses mit rund 150 m² Wohnfläche und Keller rechnen Sie mit 9.500 bis 20.000 Euro. Mehrstöckige oder großflächige Gebäude können bis zu 80.000 Euro kosten.
| Gebäudetyp | Abrisskosten |
|---|---|
| Gartenhaus / Nebengebäude | 500 – 3.000 € |
| Kleines Einfamilienhaus | 9.500 – 16.000 € |
| Großes Einfamilienhaus mit Keller | 15.000 – 30.000 € |
| Mehrfamilienhaus / Gewerbe | 30.000 – 80.000 € |
Abbruchkosten pro m³: Was steckt dahinter?
Die Abrechnung nach Kubikmeter umbauten Raum ist im Abbruchbereich gängige Praxis. Bei einfachen Gebäuden ohne Sonderbelastung liegen die Kosten bei 30 bis 50 Euro pro m³, bei Stahlbetonkonstruktionen oder schadstoffbelasteten Objekten bei 50 bis 80 Euro pro m³. Der umbaute Raum ergibt sich aus Länge mal Breite mal Höhe des Gebäudes – inklusive Keller und Dach.
Fundament entfernen: Zusätzliche Kosten beachten
Das Entfernen des Fundaments ist nicht immer im Abrissangebot enthalten. Je nach Tiefe und Konstruktion kostet das Ausheben und Entsorgen des Fundaments zusätzlich 2.000 bis 8.000 Euro. Wer auf dem Grundstück neu bauen möchte, sollte diesen Schritt von Anfang an einplanen.
MyHammer-Tipp: Klären Sie vorab genau, was im Angebot des Abrissunternehmens enthalten ist – insbesondere ob Fundamententfernung, Entsorgung und Geländewiederherstellung inklusive sind. Unklarheiten führen häufig zu Nachforderungen.
Abbrucharbeiten innen: Was kostet ein Teilabriss?
Nicht jeder Abbruch betrifft das gesamte Gebäude. Beim Teilabriss oder Innenabbruch werden einzelne Bauteile wie Wände, Decken, Böden oder Einbauten entfernt. Die Kosten beginnen bei rund 500 Euro für kleinere Maßnahmen und liegen bei umfangreicheren Innenabbrüchen bei 3.000 bis 15.000 Euro.
| Leistung | Kosten |
|---|---|
| Trennwand entfernen (je Wand) | 300 – 1.500 € |
| Bodenbelag abbrechen (pro m²) | 5 – 20 € |
| Estrich entfernen (pro m²) | 10 – 30 € |
| Decke abbrechen (pro m²) | 15 – 45 € |
| Kompletter Innenabbruch (pro m²) | 30 – 80 € |
Schadstoffsanierung vor Innenabbruch
Bei älteren Gebäuden müssen vor dem Innenabbruch Schadstoffe wie Asbest in Fliesen, Dichtmassen oder Isolierungen untersucht und gegebenenfalls fachgerecht entfernt werden. Die Kosten für die Entrümpelung und Schadstoffsanierung variieren je nach Belastungsgrad stark und sollten separat beauftragt werden.
Gut zu wissen: Für den Innenabbruch ist in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich, sofern keine tragenden Wände entfernt werden. Bei tragenden Bauteilen ist vorab eine statische Prüfung notwendig.

Welche zusätzlichen Kosten fallen bei Abbrucharbeiten an und wie lässt sich sparen?
Neben den eigentlichen Abbruchkosten fallen je nach Projekt weitere Kosten an. Typische Positionen beginnen bei rund 200 Euro für behördliche Gebühren und können bei aufwendiger Schadstoffsanierung oder Erdarbeiten deutlich steigen.
| Leistung | Kosten |
|---|---|
| Abbruchbewilligung / Behördengebühren | 200 – 1.500 € |
| Schadstoffgutachten | 500 – 2.000 € |
| Schadstoffsanierung (Asbest etc.) | 1.000 – 10.000 € |
| Bauschutt entsorgen (pro Tonne) | 20 – 60 € |
| Erdaushub und Geländeherstellung | 2.000 – 8.000 € |
Die Kosten für den Erdaushub und dessen Entsorgung nach dem Abriss hängen von der Tiefe des Fundaments und der anfallenden Erdmenge ab. Wer auf dem Grundstück direkt neu baut, kann diese Arbeiten oft mit dem Aushub für das neue Fundament kombinieren.
Spartipps für Abbruchprojekte
- Mehrere Angebote einholen: Gerade bei Abbruchprojekten variieren die Preise stark. Mindestens drei Vergleichsangebote von geeigneten Fachbetrieben sind empfehlenswert.
- Materialien verwerten lassen: Brauchbare Materialien wie Backsteine, Holzbalken oder Metallteile können vom Abrissunternehmen verwertet werden und senken die Entsorgungskosten.
- Eigenleistung bei Innenabbruch: Bei einfachen Innenabbrüchen wie dem Entfernen von Bodenbelägen oder Einbauten können Sie Eigenleistung einbringen und die Arbeitszeit des Betriebs reduzieren.
- Schadstoffprüfung früh einplanen: Ein frühzeitiges Schadstoffgutachten vermeidet teure Überraschungen während der Abbrucharbeiten und ermöglicht eine realistische Kalkulation.
Gut zu wissen: Abbrucharbeiten sind in der Regel nicht mit der Mehrwertsteuer als Vorsteuer absetzbar, wenn sie für ein privat genutztes Gebäude anfallen. Bei gewerblich genutzten Objekten oder Neubauprojekten können steuerliche Vorteile bestehen. Wenden Sie sich für eine individuelle Einschätzung an einen Steuerberater.
FAQ: Häufige Fragen zu Abbrucharbeiten
Brauche ich für den Abriss eines Hauses eine Genehmigung?
Für den vollständigen Abriss eines Gebäudes ist in den meisten Bundesländern eine Abbruchbewilligung der zuständigen Baubehörde erforderlich. Die Anforderungen variieren je nach Bundesland, Gebäudeart und Lage. Zuständig ist in der Regel die Gemeinde- oder Stadtbehörde. Planen Sie für das Bewilligungsverfahren ausreichend Zeit ein.
Wie lange dauern Abbrucharbeiten?
Die Dauer hängt vom Umfang ab. Ein kleines Einfamilienhaus ist mit schwerem Gerät in ein bis drei Tagen abgebrochen. Hinzu kommt die Zeit für Schadstoffsanierung, Entsorgung und Geländeherstellung, die das Projekt auf zwei bis vier Wochen verlängern kann. Größere Objekte oder Hanglage verlängern die Bauzeit entsprechend.
Was passiert mit dem Bauschutt nach dem Abriss?
Bauschutt wird getrennt nach Material erfasst und je nach Art recycelt oder deponiert. Sortenreiner Betonbruch kann als Recyclingmaterial weiterverwendet werden, was die Entsorgungskosten senkt. Schadstoffbelastetes Material muss separat und nach gesetzlichen Vorgaben entsorgt werden, was teurer ist.
Muss vor dem Abriss eine Schadstoffprüfung gemacht werden?
Bei Gebäuden, die vor 1990 errichtet wurden, ist eine Schadstoffprüfung dringend empfohlen und in vielen Fällen gesetzlich vorgeschrieben. Baustoffe wie Asbestzement, PCB-haltige Fugenmassen oder bleihaltige Farben müssen vor dem Abbruch fachgerecht entfernt und entsorgt werden.
Kann ich Abbrucharbeiten selbst durchführen?
Kleinere Innenabbrüche wie das Entfernen von Bodenbelägen oder nicht tragenden Trockenbautrennwänden können Heimwerker selbst übernehmen. Für strukturelle Eingriffe, den Abbruch tragender Bauteile oder den vollständigen Gebäudeabriss ist die Beauftragung eines Fachbetriebs notwendig, da statische und sicherheitsrelevante Anforderungen zu erfüllen sind.
Jetzt geeignete Anbieter für Abrissarbeiten auf MyHammer finden
Ob Innenabbruch, Teilrückbau oder vollständiger Hausabriss: Mit MyHammer finden Sie passende Abriss- und Entsorgungsunternehmen aus Ihrer Region und erhalten in der Regel kurz nach Ihrer Anfrage unverbindliche Angebote von Fachbetrieben. Erstellen Sie jetzt kostenlos Ihren Auftrag und vergleichen Sie Angebote transparent.
