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Ein Carport schützt Ihr Fahrzeug vor Witterungseinflüssen und ist oft bewilligungsfrei – je nach Bundesland und Gemeinde gelten jedoch unterschiedliche Regelungen. Für den fachgerechten Bau kommen in Österreich verschiedene Fachbetriebe in Frage. Wen Sie beauftragen sollten, hängt vom Material und der Konstruktion ab.

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Warum einen Zimmerer beauftragen?

Ein Zimmereibetrieb ist die erste Wahl, wenn Sie einen Carport aus Holz bauen lassen möchten. Holzcarports erfreuen sich in Österreich großer Beliebtheit und fügen sich harmonisch in Gärten und Grundstücke ein – besonders bei Eigenheimen im ländlichen Raum. Meist agieren die Betriebe als spezialisierte Unternehmen für den Carportbau.

Vorteile eines Zimmerei-Betriebs:

  • Fachkenntnis bei Holzkonstruktionen: Zimmereibetriebe sind auf tragende Holzkonstruktionen spezialisiert und kennen die statischen Anforderungen.
  • Individuelle Fertigung: Ob Einzelcarport, Doppelcarport oder Sondermaße – die Konstruktion wird passgenau auf Ihr Grundstück abgestimmt.
  • Komplettservice: Von der Planung über die Fertigung bis zur Montage erhalten Sie alles aus einer Hand. Sie brauchen in der Regel nur ein Gewerk.
  • Langlebigkeit: Fachgerecht verbautes Holz ist bei richtiger Behandlung witterungsbeständig und hält viele Jahre.

Schauen Sie bei der Suche darauf, dass der gewünschte Zimmereibetrieb Erfahrung mit Carportbauten hat und die örtlichen Bauvorschriften Ihrer Gemeinde kennt.

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Kann ich eine Schlosserei beauftragen?

Ja, ein Schlosserei-Betrieb ist die richtige Wahl für Carports aus Stahl oder Aluminium. Diese Konstruktionen sind besonders schlank und modern im Design.

Vorteile eines Metallbaubetriebs:

  • Filigrane Konstruktionen: Metallcarports benötigen dünnere Stützen als Holzkonstruktionen und wirken dadurch leichter.
  • Wartungsarm: Verzinkter Stahl oder pulverbeschichtetes Aluminium ist langlebig und pflegeleicht.
  • Individuelle Maße: Auch für Wohnmobile oder größere Fahrzeuge lassen sich passende Lösungen fertigen.

Schlossereien bekannt arbeiten häufig mit Dachdeckerbetrieben zusammen, wenn eine spezielle Dacheindeckung gewünscht ist. Klären Sie vorab, ob die Dacharbeiten im Angebot enthalten sind.

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Muss ich einen Dachdecker beauftragen?

Ein Dachdeckerbetrieb kann sinnvoll sein, wenn Ihr Carport eine aufwendigere Dachkonstruktion erhalten soll. Das gilt etwa für begrünte Dächer, Dachziegel oder spezielle Abdichtungen.

In der Regel übernimmt der Dachdeckerbetrieb jedoch nicht den gesamten Carportbau, sondern arbeitet mit einem Zimmerei- oder Metallbaubetrieb zusammen. Für einen Carport mit Standarddach aus Trapezblech oder Doppelstegplatten ist ein separater Dachdeckerbetrieb meist nicht erforderlich.

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Wie läuft der Carportbau ab?

Der Bau eines Carports erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Planung und Bewilligung: Je nach Bundesland und Carportgröße kann eine Baubewilligung erforderlich sein. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Baubehörde bzw. beim Gemeindeamt über die geltenden Vorschriften.
  2. Fundament vorbereiten: Das Fundament bildet die Basis. Üblich sind Punktfundamente oder eine durchgehende Bodenplatte.
  3. Tragwerk errichten: Die Stützen und Träger werden montiert – bei Holz durch den Zimmereibetrieb, bei Metall durch den Metallbaubetrieb.
  4. Dach montieren: Die Dachkonstruktion wird aufgesetzt und eingedeckt.
  5. Nacharbeiten: Abschlussarbeiten wie Regenrinnen oder Seitenwände werden ergänzt.
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Was kostet ein Carport?

Die Kosten für einen Carport variieren je nach Größe, Material und Ausstattung. Für einen einfachen Einzelcarport aus Holz können Sie mit rund 1.500 bis 3.500 € rechnen. Doppelcarports oder Konstruktionen aus Metall liegen entsprechend höher.

Zusätzliche Kostenfaktoren sind:

  • Fundamentarbeiten
  • Dacheindeckung (Trapezblech, Doppelstegplatten, Ziegel)
  • Seitenwände oder Abstellräume
  • Planungs- und Bewilligungskosten

Detaillierte Preisinfos finden Sie im Kosten-Ratgeber für Carports.

Carport selbst bauen oder Fachbetrieb beauftragen?

Fertige Carport-Bausätze sind im Handel erhältlich und werden oft als Selbstbauprojekt beworben. Allerdings erfordert der Aufbau handwerkliches Geschick und das richtige Werkzeug.

Risiken beim Eigenbau:

  • Statik: Fehler bei der Montage können zu instabilen Konstruktionen führen.
  • Bauvorschriften: Ohne Fachkenntnis besteht die Gefahr, gegen Abstandsregelungen oder den Flächenwidmungsplan zu verstoßen.
  • Fundament: Eine falsch dimensionierte Gründung kann später zu Setzungen führen.

Ein Fachbetrieb kennt die regionalen Vorschriften, arbeitet effizient und übernimmt die Haftung für die fachgerechte Ausführung. Gerade bei größeren Carports oder schwierigen Grundstücksverhältnissen zahlt es sich aus, einen Profi zu beauftragen.

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